Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Folge der Trockenheit: Heckenbrand breitet sich schnell aus

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Hünsborn. Die Sirenen heulten am Dienstagnachmittag, gegen 14.45 Uhr, in Hünsborn. Dort war die Feuerwehr zu einem gemeldeten Gartenhüttenbrand gerufen worden. Doch vor Ort stellte sich die Situation anders da.

„Schon auf der Anfahrt der Einsatzkräfte zum Feuerwehrgerätehaus berichtete man von einer enormen Rauchentwicklung, welche auch beim Ausrücken der Kräfte immer noch deutlich sichtbar war“, teilt die Feuerwehr mit. 

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle im Reiterweg stellte sich der Gartenhüttenbrand als ein bereits ausgedehnter Heckenbrand dar, der sich aufgrund der Wetterlage und der anhaltenden Dürre rasch ausbreitete. Auch gestapeltes Kaminholz, das an der Hecke lag, wurde in Mitleidenschaft gezogen. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften mit C-Rohren die Feuerwand von zwei Seiten und verhinderten damit Schlimmeres. Weitere Teile der Hecke und die angrenzenden Häuser nahmen keinen Schaden  und konnten durch einen Riegelstellung geschützt werden.

Die Feuerwehr der Gemeinde Wenden und der Rettungsdienst des Kreises Olpe waren mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.

Die Feuerwehr der Gemeinde Wenden weist ausdrücklich darauf hin, dass während solchen trockenen Wetterperioden besonders darauf zu achten ist, keine Zigarettenreste unbedacht wegzuwerfen oder Feuer unbeaufsichtigt zu lassen: „Selbst der kleinste Funke reicht aus um ein Feuer zu entzünden.“

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