Gelebte Inklusion

Familienzentrum bietet Chance: „Benedikt ist eine echte Bereicherung“

Benedikt Henkel lebt Inklusion im Familienzentrum St. Severinus in Wenden und erhielt die Möglichkeit den Kindergartenalltag mitzugestalten
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Benedikt Henkel lebt Inklusion im Familienzentrum St. Severinus in Wenden und erhielt die Möglichkeit den Kindergartenalltag mitzugestalten

Gelebte Inklusion ist Alltag im Familienzentrum St. Severinus in Wenden. Der Kindergarten nimmt nicht nur Kinder mit Förderbedarf auf, sondern bietet auch erwachsenen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit den Kindergartenalltag zu gestalten.

Wenden - Seit August 2020 arbeitet Benedikt Henkel aus Altenhof im Familienzentrum als Betreuungshelfer im Rahmen eines betriebsintegrierten Arbeitsplatzes der Werthmann-Werkstätten. Nach einem sechs wöchigen Praktikum war für Benedikt Henkel klar – „hier möchte ich bleiben“.

Zunächst trat er mit dem Wunsch, einen Arbeitsplatz außerhalb der Werthmann-Werkstätten zu bekommen an seinen Jobcoach Matthias Schneider heran, der alles Wichtige in die Wege leitete.

Jennifer Wegner, Einrichtungsleitung des Familienzentrum St. Severinus in Wenden, nahm zunächst Kontakt mit dem Träger des Kindergartens, Katholische Kindertageseinrichtungen Siegerland-Südsauerland gem. GmbH, auf, welcher offen für die Idee war und sofort zustimmte. Als Patin steht Birgit Schollemann zur Seite. Sie ist Ansprechpartnerin und bietet ihm eine persönliche Begleitung im täglichen Berufsalltag. „Durch meine langjährige Erfahrung und meinem großen Interesse an der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, habe ich mich sofort bereit erklärt, die Patenschaft zu übernehmen.“

Unterstützung im hauswirtschaftlichen Bereich

Neben der Unterstützung im Gruppenalltag ist Benedikt Henkel im hauswirtschaftlichen Bereich des Kindergartens im Einsatz. Auch bei unterschiedlichen pädagogischen Angeboten ist er eine große Hilfe. „Die Arbeit hier ist sehr schön und das Spielen mit den Kindern macht mir viel Spaß.“

„Benedikt ist für unseren Kindergarten eine echte Bereicherung. Er ist der Ruhepol in der Gruppe. Die Kinder mögen ihn sehr und freuen sich jeden Tag, mit ihm kreativ sein zu dürfen. Auch bei den Mitarbeitern und Eltern ist er sehr beliebt“, berichtet Jennifer Wegner. Die Werthmann-Werkstätten erfüllen ihren Auftrag, Menschen mit Behinderung wieder ins Arbeitsleben zu integrieren und der Kindergarten erhält eine tatkräftige Unterstützung. Für Benedikt Henkel geht mit dieser Tätigkeit ein langjähriger Berufswunsch in Erfüllung.

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