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"Gestohlener Stinkkäs" sorgt für Turbulenzen

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Sauerlandtheater Hillmicke startet Attacke auf das Zwerchfell

Hillmicke. (mib)

Anrüchig geht's Ende November, Anfang Dezember in der Aula der Wendener Konrad-Adenauer-Schule zu. Dann führt dort das Sauerlandtheater Hillmicke die turbulente Komödie "Die unglaubliche Geschichte vom gestohlenen Stinkkäs'" auf.Hinterrücks entwendet wurde der Käse, des Nachts aus dem Zimmer der Haushälterin des Pfarrers, was natürlich für einen entsprechenden Skandal sorgt....

Das Stück spielt in der Schreinerwerkstatt von Sepp Hämmerle. Der erwacht morgens mit einem schweren Kater nach der Weihnachtsfeier auf einem Berg von Sägemehl. Das Schlimmste daran ist, dass er sich an nichts mehr erinnern kann, totaler Blackout. Ganz ähnlich geht es seinem Sohn Frank und seinem Freund, dem Dorfpolizisten Siegmund Eiferling. Seltsamerweise findet er in seiner Werkstatt eine zerbrochene Leiter und sein Sohn hat unter seinem Kopfkissen einen zerbrochenen Fensterrahmen entdeckt, der zum Fenster der Zwillingsschwester seiner Verlobten gehört. Damit aber noch nicht genug: natürlich sind die Frauen nicht sonderlich begeistert von der Sauforgie ihrer Männer. Als dann noch die Pfarrhaushälterin Eugenie Schlotterbeck von dem nächtlichen Einbruch in ihr Schlafzimmer berichtet sind die zwei Tunichtgute endgültig in Erklärungsnot.

Aber es kommt noch schlimmer: der Vater von den Zwillingen hat im Zimmer seiner wohl behüteten Tochter eine Schnupftabakdose und eine Geldbörse gefunden. So geraten die gedächtnislosen Männer dann noch in arge Bedrängnis.

In diesem Jahr übernahmen vier Frauen und vier Männer die Rollen des Stückes: Die Hauptrolle des Sepp Hämmerle spielt, wie immer, Wilfried Breidebach, seine energische Frau gibt Claudia Strehling und seinen ebenfalls gedächtnislosen Sohn Christian Hecken. Der Dorfpolizist wird von Gerald Breidebach gespielt, seine den Teppichklopfer schwingende Frau ist Renate Stracke. Die alte und von den Ereignissen geschockte Eugenie Schlotterbeck wird von Maria Schönauer, Hugo Häberle von Klaus-Peter Schäfer und die Zwillinge von Melanie Herbig dargestellt. Souffleuse ist, wie in jedem Jahr Annemarie Opitz und Regie führt Gerd Müller.

Auch im Hintergrund wird natürlich wieder fleißig gearbeitet, wie zum Beispiel an dem tollen Bühnenbild von Donatus Clemens, Meinolf Niklas und Friedhelm und Klaus Stracke.

Seit gut drei Monaten proben die Hillmicker nun schon mindestens drei Mal die Woche, damit am 25. November um 20 Uhr die Uraufführung in der Konrad-Adenauer-Schule perfekt ist.

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