„Ohne guten Nachwuchs wäre das alles nicht möglich“

Hünsborner Event-Team überreicht 6000 Euro

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Hilfe, die ankommt: Markus Koch (r.) überreichte Schecks an Vertreter von Vereinen und Organisationen.

Hünsborn – Sage und schreibe 6000 Euro hat das Event-Team der Pfarrjugend Hünsborn im vergangenen Jahr in unzähligen ehrenamtlichen Stunden für den guten Zweck gesammelt. Im Feuerwehrhaus in Hünsborn wurde das Geld nun anteilig an viele verschiedene Vereine und Organisationen übergeben.

„Ohne Geld könnte keiner von uns jemand anderem helfen“, betonte Christian Pilz, der als Vorsitzender der Elterninitiative krebskranker Kinder Siegen einen Scheck in Höhe von 1000 Euro entgegennehmen konnte. Die Spendengelder wurden beim Kunibertusmarkt, beim Kinderkarneval und bei der Tannenbaumaktion eingenommen, informierte Markus Koch, der die Schecks im Namen des Event-Teams verteilte. 

Jeweils 500 Euro gingen an den örtlichen Kindergarten „Unterm Regenbogen“, die Kita „Arche Noah“ des Familienzentrums St. Kunibertus, den Malteser Herzkrankenwagen, die Hünsborner Messdiener, die Kinderklinik Siegen und die Ortsgemeinschaft Alchen, in der kürzlich bei einem Unglück auf dem beliebten Backesfest mehrere Menschen schwer und mitunter sogar tödlich verletzt worden waren. „Alchen ist von Hünsborn nur fünf Kilometer entfernt. Es war uns sofort klar, dass wir helfen wollen“, sagte Koch. Lino Müller und Friedhelm Röcher von der Kirchengemeinde Alchen erklärten, dass das Geld individuell genau dorthin komme, wo es benötigt werde. 

„Es ist wichtig, immer Geld auf dem Konto zu haben“, betonte Michael Herrmann von den Maltesern in Bad Laasphe, die sterbenskranken Menschen im Projekt „Herzenswunsch Krankenwagen“ ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen. „Wir versuchen nämlich, alle Wünsche innerhalb von drei Tagen zu erfüllen.“ Die Kita „Arche Noah“ wird das Geld in ihren Spielplatz investieren, erklärte Kita-Leiterin Anne Jahn. Beim Kindergarten „Unterm Regenbogen“ fließt das Geld in eine neue Garderobe – „die alte ist bereits 20 Jahre alt“, verriet Leiterin Petra Rasche. 

Kunibertusmarkt am 16. und 17. November

Bei den Hünsborner Messdienern kommt die Spende Unternehmungen und dem Jugendtreff zugute, informierten Dominik Arns und Britta Quast. Über 1000 Euro konnten sich zudem das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar sowie das Josefshaus in Olpe freuen. „Wir benötigen Spenden, um den Aufenthalt betroffener Familien zu ermöglichen, da die Krankenkassen lediglich den Aufenthalt des erkrankten Kindes übernehmen“, erläuterte Martha Lehmann, Pressesprecherin des Hospizes. Reinhard Geuecke, Leiter des Josefshaus, erklärte, dass man das Geld für Nachhilfestunden und eine Pilgerreise mit den Kindern verwenden werde. 

„Ohne ein funktionierendes Team und ohne guten Nachwuchs wäre das alles nicht möglich“, fügte Markus Koch abschließend hinzu. Im Event-Team engagieren können sich Jugendliche schon ab 14 Jahren. Zu tun gibt es immer etwas: So findet etwa am Samstag, 16., und Sonntag, 17. November, der beliebte Kunibertusmarkt in der Dorfgemeinschaftshalle statt. 

Am 25. April 2020 findet an gleicher Stelle erstmals eine „Silent Party“ statt, bei der alle Besucher einen Kopfhörer erhalten, mit dem sie aus drei verschiedenen Musikrichtungen wählen können. „Weitere Infos folgen“, versprach Markus Koch.

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