Erstmals Prinzentrecker für Bernd I. Jung

Der kleinste Ort mit dem größten Trecker

Die Prinzenpaare wurden begleitet von einer Abordnung der Roten Funken, vom 1. Vorsitzenden Rüdiger Lazar (2.v.re.) und dem Fahrer und Elferratsmitglied Marius Weber (re.).

Dass der Karneval in Schönau in vollem Gange ist, ist natürlich klar. Der Schönauer Prinz bekommt schon seit mehreren Jahren einen Prinzenwagen vom Autohaus Hunold. Da der  Prinz Bernd I. (Jung) aber ein leidenschaftlicher Landwirt ist, fehlten ihm an dem Wagen Allrad und Anhängerkupplung. Seine Aussage: "Man kann mit einem Trecker nach Hamburg fahren, aber mit keinem Auto ackern!"

Seine Prinzessin Iris kommt sehr gut mit dem Wagen zu recht, aber die Ansprüche des Prinzen sind halt andere. Sein Nachbar Sebastian Scherer, der bei der Firma Landtechnik Buchen in Altenhof im Vertrieb arbeitet, wollte ihm da gerne helfen.

Das Unternehmen verleiht insgesamt zehn Trecker für Rosenmontagszüge, drei davon fahren sogar in Köln mit. Da ist es Ehrensache, dass auch im Nachbarörtchen Schönau ein Trecker aus Altenhof den Prinzenwagen zieht. Firmenchef Bernd Buchen ließ es sich nicht nehmen, einen 240 PS starken Case Puma 6 Zylinder zur Verfügung zu stellen. Zum Vergleich, die Kölner haben nur 125 PS aus 4 Zylindern. Im Sauerland ist es ja auch viel bergiger.

Das Problem mit der Anhängerkupplung ist ebenfalls gelöst, der Case hat zwei, oben und unten. Das ist genau nach dem Geschmack des Prinzen. Allerdings ist ihm aufgefallen, dass seine Flächen für einen solchen Trecker wahrscheinlich zu klein sind.

Die Kinderprinzessin Nia 1. fährt sonst Trecker mit ihrem Opa und Kinderprinz Bruno 1. ist mit seiner Mutter des öfteren in Altenhof, um sich die Trecker „beim Buchen“ anzusehen. Also ist die Begeisterung für landwirtschaftliche Fahrzeuge in Schönau generationsübergreifend.

Fahrertraining für den passionierten Deutz-Fahrer

Am Montag, eine Woche vor dem Umzug in Schönau, fand in Altenhof die Prinzentreckerübergabe statt. Da sich die Technik jedoch von Bernds 39 Jahre altem Deutz unterscheidet, bot Sebastian Scherer ein Fahrertraining an. Ein solches Training wird einmal im Jahr für die Käufer eines solchen Treckers angeboten und findet praktischerweise diese Woche statt.

Nach dem Fahrertraining steht einer sicheren Teilnahme am Rosenmontagszug also nichts mehr im Wege.

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