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"Minuten, die über Leben oder Tod entscheiden"

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Lionsclub übergab drei Defibrillatoren an DRK Wenden

Wenden. (tisch)

Drei Defibrillatoren spendete der Lionsclub Olpe/Kurköln kürzlich dem Roten Kreuz Wenden. Die lebensrettenden medizinischen Geräte kommen dem Projekt "Helfer vor Ort" des Ortsvereins Wenden zu Gute. "Plötzliches Herzversagen ist Todesursache Nummer eins in Deutschland", wie Rotkreuzleiter Stefan Luke feststellt. In einer solchen Notfallsituation zähle jede Minute.

Daher wurde im Jahre 2004 das ehrenamtliche "Helfer vor Ort"-Projekt ins Leben gerufen. In nahezu jeder Ortschaft der Gemeinde Wenden steht mindestens ein professioneller Ersthelfer zur Verfügung. Dieser kann in der Regel wesentlich früher am Unfallort eintreffen als der Rettungswagen und so den Verletzten Erstversorgen.

Durchschnittlich werden die zehn Helfer des Ortsvereins fünfmal in der Woche durch die Leitstelle in Olpe alarmiert. Allein im vergangenen Jahr waren es 135 Einsätze.

Neben den vollausgestatteten Rettungsrucksäcken können die "HvO" in Zukunft auf insgesamt vier Defibrillatoren zurückgreifen.

Mit Hilfe dieser Geräte wird dem Patienten in dem entscheidenden Moment ein gezielter Stromstoß versetzt, um das Herz zu reanimieren oder dessen Schlagfrequenz zu stabilisieren.

Dr. Andreas Sondermann, stellvertretender Präsident des Lionsclubs, bekräftigt die Aussage von Stefan Luke: "Im Falle eines Herzkreislauf-Stillstands oder einer Herzrhythmusstörung sind es diese ersten Minuten, die über Leben oder Tod entscheiden".

Die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes bedankten sich bei dem ehemaligen Präsidenten des Lionsclub Olpe/Kurköln, Dr. Dieter Hebbecker und Andreas Sondermann sowie bei Wendens Bürgermeister Peter Brüser. Er hatte im Vorfeld den Kontakt hergestellt.

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