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Schnelles Netz für Vahlberg

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Bürgermeister Peter Brüser, Ortsvorsteher Thomas Sperling, Telekom-Mitarbeiter Armin Judas und Verwaltungsmitarbeiter Peter Vogelsang freuen sich über den Anschluss der Ortschaft Vahlberg ans schnelle Internet (v. r.).
Bürgermeister Peter Brüser, Ortsvorsteher Thomas Sperling, Telekom-Mitarbeiter Armin Judas und Verwaltungsmitarbeiter Peter Vogelsang freuen sich über den Anschluss der Ortschaft Vahlberg ans schnelle Internet (v. r.).

In Vahlberg gab es den Wunsch der Bevölkerung nach einer schnelleren Breitbandversorgung.

Allerdings war Vahlberg im Breitbandatlas mit einer leitungsgebundenen Verfügbarkeit von weniger als 2 Megabit pro Sekunde verzeichnet, so dass die Voraussetzungen der Richtlinie zur Förderung der Breitbandversorgung nicht erfüllt waren.

Um trotzdem den Bürgern eine verbesserte Breitbandversorgung anbieten zu können, wurde am 18. März 2014 in einem Gespräch zwischen Bürgermeister Brüser und Ortsvorsteher Thomas Sperling aus Vahlberg vereinbart, ein Ausschreibungsverfahren analog den Förderrichtlinien durchzuführen, um ggf. einen Zuschuss der Gemeinde zu einem schnelleren Internetzugang leisten zu können.

Daraufhin verteilte der Ortsvorsteher Fragebögen zur Bestands- und Bedarfsermittlung an die Haushalte im Bereich Vahlberg, die von März bis April 2014 ausgefüllt und abgegeben wurden.

Die Auswertung der Versorgungssituation und der Bedarfsumfrage ergab, dass 79 Prozent der Haushalte, die an der Fragebogenaktion teilgenommen hatten, den Wunsch nach einer besseren Internetversorgung äußerten.

Als nächster Schritt wurde daher die Markterkundung eingeleitet. Diese ergab, dass ohne die Gewährung einer Beihilfe eine flächendeckende Breitbandversorgung im Ortsteil Vahlberg unmöglich ist.

Mit Schreiben der Gemeinde Wenden vom 19. Mai 2014 wurden dann die Netzbetreiber aufgefordert, in einem offenen und transparenten Auswahlverfahren Angebote zur Versorgung des Ortsteil Vahlberg mit Angabe des benötigten Zuschussbedarfs abzugeben. Aufgrund der von der Gemeinde Wenden im Auswahlverfahren genannten Vergabekriterien kam die Gemeinde Wenden zu dem Entschluss, die Telekom Deutschland GmbH als Anbieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot auszuwählen. Im September 2014 wurde der Vertrag zum Breitbandausbau mit der Telekom geschlossen. Am letzten Donnerstag fiel dann der Startschuss für die Arbeiten, die die Telekom bis zum September 2015 durchführt.

Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass durch das Werben von Ortsvorsteher Sperling von den Bürgern ein Eigenanteil von rund 9000 Euro zur Finanzierung des Vorhabens aufgebracht wurde. Die Gemeinde Wenden beteiligt sich mit rund 8000 Euro am Breitbandausbau.

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