Neue CD: Polyversal Souls: Invisible Joy

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Polyversal Souls: Invisible Joy

Polyversal Souls: Invisible Joy (World Circuit). Max Weissenfeldt hat schon für Lana del Rey und Dr. John getrommelt. Aber der Musiker, 1975 in München geboren, hat vielseitige Interessen. So heißt seine eigene Band programmatisch Polyversal Souls.

Und auf der CD „Invisible Joy“ klingt kein Titel wie der davor. Es beginnt mit den schnarrenden Saitenklängen der Kologo, gespielt von Guy One, der in Ghana ein Superstar ist.

Den Afro-Klängen folgt ein cooles Reggae-Instrumental, bei dem Weissenfeldt am Vibraphon brilliert. Später gibt es noch eine sehr stimmungsvolle Hommage an den Space-Jazz-Sound von Sun Ra („Love In Outer Space“). Und Duke Ellingtons „Race“ wird in volle Harmonien gehüllt wie ein Fundstück aus den 1940ern, mit dem fantastischen James Wylie als Gastsolist am Altsaxophon. Danach rappt Bam in einem herrlich holprigen Afrogroove mit verhallten Orgel- und Piano-Akkorden („Goin’ In“). Dann kommt wieder ein entspannter Offbeat mit beseeltem Gesang von Ana’abugre („Dunia Del Da’a“). Die wilde Mischung wird durch die sorgsam ausgewählten Gäste und die engagierte Interpretation zum ohrenöffnenden Vergnügen. - Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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