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Auf Kurzstrecken nicht zu viel Elektronik im Auto nutzen

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Autos im Stadtverkehr
Unterwegs im dichten Stadtverkehr: Wer vor allem Kurzstrecken fährt, sollte gerade im Winter darauf achten, seine Autobatterie nicht zu überlasten. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Pannenstatistiken zeigen: Wenn ein Auto unterwegs liegenbleibt, ist in fast der Hälfte der Fälle die Starterbatterie schuld daran. Wie kann man gerade jetzt im Winter die Batterie schonen?

München - Autos sind voll mit Elektronik: Radio, Gebläse, Sitz- und Heckscheibenheizung belasten die Batterie. Auch Minusgrade sind nicht gut für den Stromspender. Wer in der kalten Jahreszeit vor allem auf Kurzstrecken unterwegs ist, sollte zur Batterieschonung daher nur sicherheitsrelevante Funktionen wie Fahrlicht und Gebläse gegen beschlagene Scheiben nutzen, rät der Tüv Süd.

Wer viel auf Kurzstrecken fährt, kann auch mit einer bewusst längeren Fahrt zwischendurch die Batterie wieder laden. Oder man lädt sie mit einem externen Ladegerät. Vorsicht aber bei älteren Geräten: Diese sind laut Tüv oft nicht geregelt und können Batterien überladen.

Muss die Batterie getauscht werden, ist das bei modernen Fahrzeugen oft ein Anlass für einen Werkstattbesuch. Um das Risiko zu umgehen, dass teure Steuergeräte zu Schaden kommen, arbeiten Profis beim Wechsel mit einem Puffer-Akku.

Worauf beim Batterie-Neukauf achten?

Beim Kauf einer neuen Batterie ist nicht nur auf Nenndaten und Abmessungen zu achten. So ist zum Beispiel wichtig, ob das Fahrzeug eine Start-Stopp-Automatik besitzt, erklärt der Tüv Süd. Auch Kapazität sowie Kaltstartstrom sind wichtige Faktoren. Die Standardbezeichnung 12 Volt gilt nur als grobe Spannungseinteilung. Eine Fachberatung hilft, die richtige Batterie fürs Auto auszuwählen. dpa

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