Schock für den Fahrer

Die Freude währte nur kurz: Mann kauft Auto – Polizei beschlagnahmt es nach 30 Sekunden

Über den neuen Wagen konnte sich der Fahrer nur sehr kurz freuen. (Symbolbild)
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Über den neuen Wagen konnte sich der Fahrer nur sehr kurz freuen. (Symbolbild)

Dieser Autokauf bereitete nur kurz Freude: Denn die Polizei beschlagnahmte den neuen Wagen sofort. Doch der Fahrer ist wohl selbst Schuld.

Seine erste Fahrt mit dem neuen Renault Mégane dürfte sich der Käufer definitiv anders vorgestellt haben. Und die Polizei dürfte nicht schlecht gestaunt* haben, als sie das Auto aus dem Verkehr zogen. Vor allem dann als der Fahrer erzählte, er besitze den Wagen seit nicht einmal einer Minute. Doch handelt es sich dabei tatsächlich um die Wahrheit – für die Beamten überraschend genug, um den Vorfall via Twitter zu teilen, wodurch auch wir in den Genuss der Geschichte kommen.

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Neues Auto nach 30 Sekunden beschlagnahmt – was ist passiert?

Die erste Spritzfahrt mit dem neuen Auto war extrem kurz und endete mehr als ärgerlich für den Neubesitzer des Renault Mégane aus Northampton, England. Wie die örtliche Polizei auf Twitter berichtete, sei den Beamten im Einsatz ein Wagen aufgefallen – als der sie fast gerammt hatte. Bei der anschließenden Untersuchung des Fahrzeugs sowie dessen neuen Halters stellte sich heraus: Das Auto war nicht versichert! In England ist das aber, so wie fast überall auf der Welt, gesetzlich verpflichtend. Die Polizisten beschlagnahmten also den brandneuen Wagen. Und das obwohl der Fahrer verzweifelt erklärte, er habe das Auto seit nicht einmal einer Minute. Hier noch der Twitter-Post zum Nachlesen:

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Das Auto ist weg – was jetzt?

Trotz des nach außen hin doch recht unglücklich scheinenden Moments wurde das Auto von den Polizisten beschlagnahmt. Den Fahrer trifft zudem eine empfindliche Geldstrafe: Bis zu umgerechnet 300 Euro muss er zahlen, zudem ist es nicht einmal sicher, ob er seinen neuen Renault je wiedersieht. Denn die britische Gesetzgebung ist hier sehr hart, sieht im schlimmsten Fall sogar eine vollständige Verschrottung des neuen Autos vor, schreibt Auto Bild. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
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