Einfach verrückt

Für dieses Kennzeichen zahlt ein Mann über 40.000 Euro

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In England zahlen Autofahrer gerne mal tausende Euro für personalisierte Nummernschilder. (Symbolbild)

Personalisierte Nummernschilder erfreuen sich in England großer Beliebtheit. Manch ein Autobesitzer greift dafür tief in die Tasche, wie eine Auktion mal wieder zeigt.

Über Kennzeichen drücken viele Autofahrer sich gerne selbst aus. Manch einer wählt seine Initialen und Geburtsdatum für sein Nummernschild, andere basteln sich Kombinationen wie "M-UT" oder "SE-XY". In Deutschland sind die Möglichkeiten allerdings beschränkt.

Kennzeichen "37 0" für über 40.000 Euro versteigert

Ganz im Gegensatz zu Großbritannien. Dort können sich Autofahrer auf ihren Kennzeichen austoben und das lassen sie sich auch einiges kosten. Mitte Mai fand wieder eine Versteigerung von besonderen Nummernschildern statt. Dabei wurden teils horrende Summen gezahlt.

Wie das britische Nachrichtenportal Express berichtet, zahlte ein Autobesitzer über 40.000 Euro für die Kombination "37 0". Der Startpreis lag bereits bei knapp 18.000 Euro und schnellte in wenigen Minuten in die Höhe.

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Autofahrer zahlen tausende Euro für Nummernschilder

Ein Ausreißer war dieses Nummernschild aber nicht. Denn auch die Kombination "911 CM" ließ sich ein Porsche-911-Besitzer einiges kosten. Etwa 28.600 Euro habe er für das besondere Kennzeichen bezahlt.

Ebenfalls kein Schnäppchen waren die Nummernschilder "1VJM", "3 XP" und "3I LLY". Letzteres kostete 19.000 Euro und die Kombination "1VJM" wechselte für 23.300 Euro den Besitzer. Für das Kennzeichen "3 XP" bezahlte ein weiterer 19.500 Euro. Pro Jahr finden in Großbritannien bis zu sechs Kennzeichenauktionen statt.

Das wohl teuerste Kennzeichen ist über elf Millionen Euro wert

Bereits im Dezember vergangenen Jahres verkauften sich die beiden Kennzeichen "SW1" und "1SW" für jeweils über 300.000 Euro. Allerdings haben solche besonderen Nummernschilder auch einen Haken – sie werden öfter geklaut als 0815-Schilder.

Eines der teuersten Kennzeichen ist ebenfalls in England registriert. Dabei handelt es sich um die Kombination "F1" und dafür würden manche Autofahrer richtig Kohle hinblättern. So soll im Dezember 2018 ein Autonarr rund elf Millionen Euro dafür geboten haben. Der aktuelle Besitzer will sich trotz des horrenden Angebots aber nicht davon trennen.

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