Künstliches Geräusch

Darum müssen auch Elektroautos künftig Krach machen

Der BMW Vision M Next in der Absorberhalle auf dem BMW-Testgelände in Aschheim bei München (Symbolbild)
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Der BMW Vision M Next in der Absorberhalle auf dem BMW-Testgelände in Aschheim bei München (Symbolbild)

Schluss mit Ruhe: Bald müssen elektrisch fahrende Autos einen Warnton erzeugen. Dabei gäbe es eine bessere Technologie, um Fußgänger zu schützen.

Um Fußgänger und Radfahrer zu schützen, müssen laut EU-Gesetzgebung neue Modelle, die rein elektrisch fahren können, ab 1. Juli einen Warnton von sich geben. Bis zu einem Tempo von 20 km/h soll ein elektrisch erzeugter Sound akustisch signalisieren: Hoppla, hier kommt was! Das simulierte Brüllen eines V8 bleibt Anwohnern immerhin erspart. Denn das AVAS (für Acoustic Vehicle Alert System; dt.: „Fahrzeug-Warngeräusch-Generator“) darf nicht mehr Krach machen als ein vergleichbarer Pkw mit Verbrennungsmotor. Auch müssen gewisse Standards, beispielsweise bei der Frequenz, erfüllt werden.

Allerdings könnte eine andere Technologie den Sound zum Fußgänger-Schutz bald schon wieder überflüssig machen: Anti-Kollisions-Systeme, wie sie Volvo als einer der ersten Hersteller eingeführt hat, erkennen Menschen auf der Straße und können das Auto rechtzeitig stoppen. Solche Technologien setzen sich derzeit großflächig durch. Ob die Hersteller dann aber wieder ihre schönen neuen Töne verstummen lassen wollen oder dürfen, darf bezweifelt werden. Die komplette Geschichte zum Warnton von Elektroautos lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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