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Kameras im Tesla: Sind sie ein Fall für den Datenschutz?

Das Tesla Model 3 in Rot.
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Das Tesla Model 3 in Rot.

500.000 E-Autos im Jahr will US-Hersteller Tesla in der Gigafactory Grünheide produzieren. Datenschützer warnen vor den Kameras in den E-Autos von Elon Musk. Droht die Totalüberwachung der Autofahrer?

Berlin – Manche der technischen Funktionen der neuen Tesla-Fahrzeuge verstoßen womöglich erheblich gegen den in Deutschland geforderten Datenschutz. Wie das ARD-Politikmagazin „Kontraste“ berichtet, zeichnen in den E-Autos verbaute Kameras systematisch Innenraum und Umgebung auf. Angeblich bleibt kaum etwas vor ihnen verborgen. Der Fahrer kann das Kamerasystem zwar teilweise abschalten – er hat jedoch keinerlei Kontrolle darüber, welche personenbezogenen Daten von Elon Musks Firma gespeichert werden. Ebenso ist nicht ersichtlich, ob diese Daten anschließend auf US-Servern von Tesla landen.

„Wenn ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum fährt und dabei ständig alle anderen aufzeichnet, ist das ein klarer Datenschutzverstoß“, zitiert „Kontraste“ den Datenschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Stefan Brink. Die Kameras der voll digitalisierten Personenwagen dürften zwar eingesetzt werden – allerdings nur in konkreten Einzelfällen und keineswegs ununterbrochen. Brink bezeichnet die Datennutzung in diesem Zusammenhang als „das zweite große Geschäftsmodell“ des US-amerikanischen Autoherstellers von Elon Musk. Den kompletten Artikel zum Thema Kameraüberwachung in E-Autos von Tesla lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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