3D-Drucker

Mann druckt sich seinen eigenen Lamborghini - ist das die Zukunft?

+
Der Lamborghini Aventador SV diente als Vorbild für den Supersportwagen aus dem 3D-Drucker.

Sie wollten schon immer einen italienischen Supersportwagen fahren, aber es fehlt Ihnen das nötige Kleingeld? Warum nicht einfach einen Lamborghini drucken, unmöglich ist das nicht.

Man nehme einen Physiker, einen 3D-Drucker und 20.000 Dollar: herauskommt ein neuer Supersportwagen. Der US-Amerikaner Sterling Backus bastelt seit rund eineinhalb Jahren gemeinsam mit seinem Sohn an einem gedruckten Nachbau eines Lamborghini Aventador SV.

Der Lamborghini aus dem 3D-Drucker

Und das Projekt ist schon weit fortgeschritten, wie auf der Facebook-Seite des Bastlers zu sehen ist. Natürlich können nicht alle Teile des Supersportwagens einfach gedruckt werden. Die Grundlage für den gedruckten Flitzer bildet ein originaler Fahrzeugrahmen und der Motor stammt aus einer Corvette.

Aus dem 3D-Drucker stammen die Karosserieteile, Front- und Heckscheinwerfer sowie Lufteinlässe. Gussformen bzw. Vorlagen habe er nicht angefertigt. Das Projekt soll einmalig bleiben und der Supersportwagen werde nicht zum Kauf angeboten.

Für mehr Sicherheit verpackte Backus einige Teile in Karbonfaser. Zudem habe er das Design der Teile ein wenig abgeändert, berichtet das Portal 3D Printing Media Network. Auf diese Weise erhält der selbstgebaute Lamborghini eine eigene Note und der Physiker verhindert eine Klage wegen Copyright-Verletzungen. Manche Teile des Lamborghini hat der Physiker gebraucht gekauft.

Lesen Sie auch: Unter der Haube dieses Porsche 911 schlummert ein echtes Monster.

Lamborghini aus dem Drucker soll Kinder für Wissenschaft und Technik begeistern

Ziel des 3D-Druckerprojekts ist es, Kinder für Wissenschaft, Technologie, Ingenieurswesen, Kunst und Mathematik zu begeistern. Für die Realisierung des Projekts war es laut Backus wichtig, lernfähig zu sein und Fehler zu machen.

"Wir haben viele Fehler gemacht und die 'YouTube University' (Anm. d. Red: Video-Tutorials) hat uns wirklich geholfen. Meine eigene Ausbildung zum Physiker, die Liebe zum Auto, zum Ingenieurwesen und viel Leidenschaft waren definitiv auch hilfreich", erklärte er 3D Printing Media Network.

Auch interessant: Diese Legende über das BMW-Logo stimmt nicht.

anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare