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Plug-in-Hybride im freien Fall – Teilzeit-Stromer sinken in der Käufer-Gunst

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Von: Sebastian Oppenheimer

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EIn Plug-in-Hybrid lädt. (Symbolbild)
Die Zahl der Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden ist deutlich gesunken. (Symbolbild) © Christoph Soeder/dpa

Über viele Jahre waren die großzügig subventionierten Plug-in-Hybride in Deutschland sehr gefragt. Doch nun scheint sich der Wind zu drehen.

Statistiken zum Thema Elektroauto sollte man immer ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. Denn oftmals ist in Studien die Rede von „elektrifizierten“ Fahrzeugen – und dazu zählen auch Plug-in-Hybride, die neben einer nicht allzu großen Batterie ja auch noch einen Verbrennungsmotor an Bord haben. Über viele Jahre erfreuten sich die Teilzeit-Stromer aus verschiedenen Gründen großer Beliebtheit.
Doch inzwischen befindet sich die Antriebsart Plug-in-Hybrid auf dem absteigenden Ast, wie 24auto.de berichtet.

Wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) berichtet, gehen die Zulassungszahlen von Plug-in-Hybriden aktuell drastisch zurück. Im Juli sanken die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 21,4 Prozent auf 23.712 Exemplare, der Anteil an den Neuzulassungen schrumpfte auf 11,5 Prozent. Bereits im Juni waren die Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden stark gesunken. Bergauf geht es aktuell dagegen für reine Stromer: Mit 28.815 Neulassungen lagen die Elektroautos 13,2 Prozent über den Werten des Vorjahresmonats – und das trotz rückläufigem Gesamtmarkt (-12,9 Prozent).

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