Big Brother an Bord

Tesla führt Zwei-Klassen-System ein: Nur diese Kunden dürfen „Autopilot“ nutzen

Tesla-Cockpit mit Assistenzsystem in Funktion. (Symbolbild)
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Tesla-Cockpit mit Assistenzsystem (Symbolbild)

Die nächste Stufe seines „Autopilot“ stellt Tesla nicht allen Kunden zur Verfügung. Wer sie jetzt schon nutzen will, muss sich für einen bestimmten Zweck überwachen lassen.

Palo Alto – Die frühe Euphorie beim Thema autonomes Fahren hat sich spürbar abgekühlt. Sogar der stets vorpreschende Tesla-Chef Elon Musk räumt mittlerweile ein, dass diese Technologie schwieriger zu handhaben ist als zunächst angenommen und warnt sogar vor deren allzu sorglosem Einsatz. Auf Dauer kratzen zahlreiche Unfälle, an denen sein „Autopilot“ möglicherweise nicht ganz unschuldig sein könnten und bei denen Behörden ermitteln, dann doch an der Reputation. Also lässt es Tesla nun auf einmal ganz behutsam angehen. Fälle, in denen naive Kunden dem „Autopiloten“ blind vertrauen und maßlos überschätzen, soll es künftig nicht mehr geben.

Denn die neueste Version des Systems der Autonomie-Funktion (mit der Nummer zehn) wird nicht automatisch freigeschaltet. Vielmehr gibt es bislang nur die noch nicht fertige Beta-Version: Um sie zu nutzen, müssen Kunden sie über den sogenannten FSD-Button (für Full Self-Driving) auf dem Touchscreen erst mal anfordern. Und die Bedingungen, um dann auch tatsächlich in den erlauchten Kreis der Beta-Nutzer aufgenommen zu werden, hat Tesla nun drastisch verschärft, wie 24auto.de berichtet. Nur wer sein Fahrverhalten überwachen lässt, kann sich nun überhaupt für die neue Software bewerben. Für die Benotung wertet Tesla eine Woche lang das Fahrverhalten aus – etwa anhand von Beschleunigung, Abstand zum Vordermann, Sicherheitswarnungen und der automatischen Abschaltung des Autonomie-Systems, weil der Fahrer seine Hände nicht am Lenkrad hatte. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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