Mut zur Lücke

VW Taigo: Das neue SUV-Coupé fährt längst in Brasilien

VW Taigo, stehend
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Das LED-Band und die schlanken Scheinwerfer verleihen dem VW Taigo einen modernen Auftritt.

Mit dem Taigo bringt Volkswagen einen SUV-Coupé-Crossover. Das neue Modell bietet viel moderne Technik, doch der Antrieb ist von gestern.

Wolfsburg – Keine noch so enge Lücke auf dem Markt, die man bei Volkswagen nicht schließen will. Diesmal ist es ein SUV-Coupé-Crossover im Kleinwagenformat. Praktisch dabei, dass man den ja eigentlich schon hat: Er läuft seit rund einem halben Jahr im fernen Brasilien und seit Kurzem auch im spanischen Pamplona vom Band und heißt „Nivus“. Nun wird er – optisch nur wenig verändert – auch für 28 europäische Länder gebaut. Als Basis dient dem Taigo der Mobile Querbaukasten des VW-Konzerns, auf dem zum Beispiel auch der neue Polo, das kleine SUV T-Cross und der Audi A1 sowie Q2 aufbauen. VW beeilt sich denn auch zu versichern, dass im Taigo „europäische Technik“ stecke. Optisch entspricht der VW Taigo aber weitestgehend dem brasilianischen Nivus, minus dessen Dachreling. Die Überhänge vorne und vor allem hinten fallen aber etwas größer aus. So kommt der Crossover auf 4,27 Meter Länge, 1,76 Meter Breite und 1,49 Meter Höhe.

Innen ist der Taigo „durchdigitalisiert“, auf Knöpfe und Schalter verzichtet VW „so weit wie möglich“. Selbst die Klimaanlage wird (optional) per Fingerwisch reguliert. Entsprechend ist so ziemlich alles an Bord, was das Konzernregal an technischen Features zu bieten hat: von der Einbindung diverser Smartphones über Android Auto und Apple CarPlay mitsamt Ladeschale und das neue Infotainmentsystem („MIB3“) bis hin zu diversen Assistenzsystemen mit den entsprechenden Namen: „IQ.DRIVE Travel Assist“ mit „Lane Assist“ und „pACC“, „Front Assist“, „Side Assist“ und „IQ.LIGHT LED-Matrix-Scheinwerfer“ mit „Dynamic Light Assist“ und wie sie alle heißen. Mit einem Radstand von 2.566 Millimetern dürfte es im Innenraum zumindest vorne ein ordentliches Platzangebot geben. Für den frontgetriebenen Taigo stehen ausschließlich Benziner zur Wahl. Noch ist VW in Südamerika nicht im Elektrozeitalter angekommen: Weder eine Hybridversion noch ein reiner Elektro-Taigo sind geplant. Die Leistung beginnt mit dem Dreizylinder bei 95 PS und geht weiter mit 110 PS. Die stärkste Motorisierung liefert aus vier Zylindern 150 PS. Die Preise werden bei unter 20.000 Euro starten. Noch mehr Infos zum neuen VW Taigo finden Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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