Costa Rica -Traumurlaubstrend 2016

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Arenal Volcano, Costa Rica

Traumurlaub ja klar, aber bitte abenteuerlich mit viel Natur und wenn möglich nachhaltig. Traumstrände, Vulkane, Tropenwälder vs. Vereinbarkeit von Tourismus mit Naturschutz das ist- Costa Rica.

Eingebettet zwischen dem karibischen Meer im Osten und der Pazifikküste im Westen, grenzt Costa Rica im Süden an Panama und im Norden an Nicaragua. Das kleine Land im Zentrum des amerikanischen Kontinents ist stolz auf eine der ältesten Demokratien in dieser Region und zählt zu den fortschrittlichsten Staaten Lateinamerikas. Das Land gewinnt etwa 90% seines Energiebedarfes aus regenerativen Quellen und fast 30% der Landesfläche stehen unter Naturschutz - weltweit einmalig. Das Klima ist tropisch bis subtropisch. Die Trockenzeit dauert im Hochland und an der Pazifikküste von November bis April, diese Monate sind daher auch am besten für eine Reise geeignet. Auf der karibischen Seite ist auch in dieser Zeit mit Regenschauern zu rechnen. 

Waren Costa Rica-Reisen noch vor einigen Jahren etwas für Liebhaber exotischer Urlaubsziele, liegen sie mittlerweile, besonders bei Naturliebhabern, voll im Trend. Von Deutschland aus landet man nach etwa 14 Flugstunden auf dem International Airport der Hauptstadt San Jose. Von hier aus bietet sich ein Urlaubserlebnis, das abwechslungsreicher kaum sein könnte.

Zwischen zwei Weltmeeren

In Costa Rica ist es möglich an einem Tag in zwei Weltmeeren zu baden. Wunderschöne Strände gibt es an beiden Küsten. Karibisches Lebensgefühl und Tropenwälder prägen die 200 Kilometer lange Atlantikseite. Im Norden findet man einsame Strände, an denen man stundenlang spazieren gehen kann. Hier liegt auch einer der eindrucksvollsten Nationalparks Costa Ricas. Der "Tortuguero-Nationalpark" ist ein 19.000 ha großes Naturschutzgebiet. Mittendrin, das kleine Dorf "Tortuguero", das etwa 700 Einwohner zählt. Autos gibt es nicht. Das Dorf ist nur über den Luftweg oder durch ein System von Lagunen und Kanälen zu erreichen Der Park ist Heimat für Krokodile, Seekühe und viele Vogelarten. In den Feuchtwäldern jagen Jaguar und Ozelot und nicht zuletzt sind die Strände des Parks Brutplatz für verschiedene Meeresschildkröten. Es besteht die Möglichkeit, in einer Lodge zu übernachten und von dort aus diese einzigartige Vielfalt bei einer geführten Tour, per Boot oder zu Fuß zu erkunden. Weiter im Süden befindet sich Puerto Limon, eine der wichtigsten Hafenstädte des Landes. Umschlagplatz für Kaffee, Bananen und Ananas. Nur einen Kilometer von der Stadt entfernt liegt Costa Ricas einzige Karibikinsel "Uvita" im Meer.

Fährt man von der Karibikküste etwa 120 Kilometer durchs Land, ist man bereits am Pazifik. An den schwarzsandigen Stränden geht es wesentlich lebhafter zu, als auf der Karibikseite. Die Hafenstadt "Puntarenas" ist zugleich ein beliebter Badeort der Einheimischen. Auch wenn die Stadt mit dem Bus wesentlich schneller zu erreichen ist, bietet eine Zugfahrt auf den Schienen der größtenteils naturbelassenen Strecke von San Jose nach Puntarenas ein touristisches Abenteuer der besonderen Art. Auf der pazifischen Seite gibt es ebenfalls viel beeindruckende Natur zu bewundern. Die drei Buchten des Nationalparks "Manuel-Antonio" gelten als die schönsten des Landes. Eindrucksvolle Felsformationen und eine ebenfalls artenreiche Tierwelt mit Vögeln, Eidechsen und Affen gibt es hier. Zudem sind vom Ufer aus zwölf kleine Inseln zu sehen, die den Seevögeln als Brutplatz dienen.

Auf dem Vulkan

Was man auf Costa Rica-Reisen keinesfalls versäumen sollte, ist ein Ausflug in die zentrale Hochebene in der Mitte des Landes. Hier ist das Klima mäßig warm. Auf den fruchtbaren Böden wachsen die Kaffeesträucher. Neben der modernen Hauptstadt San Jose findet man hier auch einige alte Städte im Kolonialstil. Umgeben wird die Hochebene von Bergen und Vulkanen. Viele dieser Vulkane sind bis heute aktiv. Dazu zählt auch der Poas. Etwa 37 km nördlich der Stadt Alajuela und in 2700 Metern Höhe gelegen ist der größte Vulkankrater des Landes auch eine der größten Sehenswürdigkeiten. Obwohl der Vulkan immer mal wieder Feuer spukt, ist der Hauptkrater zugänglich.

Nur zum Baden viel zu schade

Wer sich für eine Reise nach Costa Rica entscheidet, sollte den Badeurlaub am besten mit einer Rundreise verbinden, nur so kann man die Vielfältigkeit dieses Landes wirklich erleben. Die Nationalparks können per Rad oder Boot erkundet und die Vulkane bei einer Wanderung erklommen werden. Auf spezialisierten Webseiten findet man Beispiele dafür, wie ein Traumurlaub in Costa Rica aussehen könnte. Verschiedene Aktiv- und Rundreisen bieten die Möglichkeit für unvergessliche Urlaubserlebnisse.

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