Deutschlands beliebteste natürliche Heilpflanzen

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In Deutschland ist vor allem die Schulmedizin hoch angesehen. Mit ihren künstlichen Wirkstoffen und Substanzen können unterschiedlichste Wirkungen hervorgerufen werden. Doch noch bietet die allbekannte Schulmedizin keine Lösung für alle medizinischen Probleme.

Alternativ hierzu kommt die Wirkung von Heilpflanzen in Frage. Diese speziellen Pflanzen beinhalten natürliche Heilkräfte, welche zur Bekämpfung von Symptomen, Linderung und weiterer Behandlung heran gezogen werden können. Nebenwirkungen existieren, kommen aber eher selten zum Vorschein. Doch welche Heilpflanzen sind die beliebtesten und effektivsten der Deutschen?

Brennnessel und Ginkgo 

Die Brennnessel wird oft als Unkraut bezeichnet und erschwert vielen Wanderern den Weg oder Gärtnern ihre Arbeit. Tatsächlich beinhaltet dieses Nesselgewächs allerdings zahlreiche Gesundheitswirkungen. Diese Heilpflanze kann sowohl bei Hautausschlägen, leichten Verbrennungen aber auch Sonnenbrand zum Einsatz kommen und findet auch in der Homöopathie ihre Anwendung. Aber auch innere Anwendung wie die Förderung von Durchblutungsstörungen, des Stoffwechsels und zur Verhütung von Nieren- und Harnsteinen. Auch ein chinesischer Baum mit zwei lappigen, grünen Blättern darf nicht unterschätzt werden, denn ein Ginkgo ist bei weitem mehr als ein schlichter Zierbaum. In seiner Herkunftsregion Asien wird dieser Heilpflanze eine kraftspendende und lebensverlängernde Wirkung nachgesagt. In Deutschland wird Ginkgo als natürliches Behandlungsmittel gegen leichte Demenz oder generell altersbedingte kognitive Beeinträchtigungen verwendet.

Löwenzahn und Bärentraubenblätter 

Das Kraut Löwenzahn wird ebenso oft unterschätzt. Denn diese unscheinbare Pflanze lindert Symptome wie Kopfschmerzen aber auch die Nachwirkungen von übermäßigen Alkoholkonsums. Durch die gleichzeitige Anregung der Durchblutung, kann Bluthochdruck und Verstopfung durch die Einnahme von Löwenzahn vorgebeugt werden. Diese Heilpflanze kann als Tee oder auch als Extrakt eingenommen werden. 

Die Bärentraubenblätter können zur Entgiftung der Nieren dienen und besitzen einen ähnlichen Effekt wie Gänseblümchen. Die Blätter können auch bei chronischen Durchfällen oder chronischen Husten angewandt werden, um den Auswurf zu erhöhen. Da diese Heilpflanze aber auch viele Gerbstoffe enthält, ist die richtige Zubereitung besonders wichtig.

Mariendistel und Artischockenblätter 

Eine sehr stachelige Heilpflanze stellt die Mariendistel dar. Diese kann in den warmen Regionen Deutschlands gefunden werden und wird zur Stärkung der Leber verwendet. Durch die Schutzwirkung der Mariendistel können Schäden und Überlastung der Leber verhindert werden. Auch gegen die heutzutage häufig auftretende Leberverfettung kann die Mariendistel ankämpfen. 

Wer gerne Artischocken isst, hat vielleicht unbewusst eine Heilpflanze zu sich genommen. Denn die Blätter der Artischocke wirken sich ausgezeichnet auf die Gesundheit von Galle du Leber aus. Auch bei der Regeneration der genannten Organe kann diese behilflich sein. Zudem kann diese Heilpflanze auch den Cholesterinspiegel senken.

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