Zlatan ist nicht erfreut

„FIFA 21“: Zlatan Ibrahimovic bald nicht mehr im Spiel? Fußball-Star rechnet mit EA ab

Zlatan Ibrahimovic vom AC Mailand steht im San Siro. Dies ist ein Bild des dpa Bildfunks.
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Zlatan Ibrahimovic ist in „FIFA 21“ dabei – doch offenbar ohne seine persönliche Einwilligung.

Zlatan Ibrahimovic wirft EA vor, seinen Namen und sein Gesicht in „FIFA 21“ ohne seine Erlaubnis zu verwenden. Auf Twitter erklärt er, es sei „Zeit für Nachforschungen“.

Die „FIFA“-Reihe zählt seit mittlerweile Jahrzehnten zu den beliebtesten Sportsimulationen und Videospielen. Für Spieler ist es selbstverständlich, dass darin alle Mannschaften und Fußballer originalgetreu enthalten sind – so auch in „FIFA 21“*. Für Superstar Zlatan Ibrahimovic scheint das allerdings nicht klar gewesen zu sein. Auf Twitter bringt er seinen Unmut zum Ausdruck. Auch die Kollegen von ingame.de berichten darüber.

„FIFA 21“: Zlatan Ibrahimovic will „nachforschen“

In einem Tweet fragte sich der Stürmer des AC Mailand, wer EA überhaupt die Erlaubnis gegeben hat, seinen Namen und sein Gesicht für das Mega-Franchise zu verwenden. Das Ganze sei offenbar ohne seine Kenntnis geschehen. „Jemand macht mit meinem Namen und Gesicht Profit ohne mein Einverständnis über all diese Jahre. Zeit für Nachforschungen“, schreibt der 39-Jährige auf Twitter.

Ibrahimovic erwähnt in dem Post „FIFPro“. Dabei handelt es sich um einen globalen Vertreter von Profifußballspielern, der auch mit Spieleentwicklern wie EA oder Konami zusammenarbeitet. „FIFPro“ lässt jedes Jahr die Nutzung von Tausenden Fußballspielern lizenzieren. Der Star des AC Milan behauptet jedoch, „FIFProgar nicht zu kennen. Doch damit ist er nicht allein. Auch Gareth Bale von Tottenham Hotspur erklärte über Twitter, dass ihm „FIFPro“ nichts sagt:

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„FIFA 21“: EA nimmt „FIFPro“ in Schutz

EA hat die Vorwürfe von Zlatan Ibrahimovic zur Kenntnis genommen und sich dazu wie folgt geäußert (via Eurogamer):

„[...] Um ein authentisches Erlebnis zu schaffen, arbeiten wir Jahr für Jahr mit zahlreichen Ligen, Teams und individuellen Talenten zusammen, um uns die Rechte der Spieleridentität zu sichern, die in unser Spiel aufgenommen werden sollen. Eine davon ist eine langjährige Beziehung mit dem globalen Vertreter der professionellen Fussballspieler, „FIFPro“, der mit einer Reihe von Lizenzgebern zusammenarbeitet, um Vereinbarungen auszuhandeln, die den Spielern und ihren Gewerkschaften zugutekommen.“

Interessant ist, dass EA im Juli einen gesonderten Vertrag mit den beiden Mailänder KlubsAC Milan und Inter Milan – unterzeichnet hat. Die Nutzung des Trikots, der Spieler und des Stadions sind somit direkt mit dem Arbeitgeber von Ibrahimovic abgeklärt. Der Superstar hat das anscheinend aber nicht mitbekommen. (ök) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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