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F1 22: Neues Formel 1-Spiel bringt ein nerviges und ein grandioses Feature

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Von: Ömer Kayali

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Während die reale Formel 1-Saison bereits in vollem Gange ist, startet sie im Juli auch virtuell. Bei „F1 22“ ist eine Neuerung extrem gewöhnungsbedürftig, doch dafür ist ein anderes Feature umso spannender.

Die diesjährige Version des offiziell lizenzierten Formel 1-Videospiels, „F1 22“, steht in den Startlöchern. Aus der Reihe der Rennspiele sticht es sicherlich heraus, da es sich unter anderem um echte Formel 1-Strecken handelt. Zudem spielen auch einige Rennfahrer selbst, darunter Charles Leclerc oder George Russell – daher scheint es sich um eine recht realistische Simulation zu handeln. Doch bei jedem Sportspiel stellt sich die Frage: Wie groß sind die Unterschiede zur Vorgänger-Version wirklich?

„F1 22“: Neuer „F1 Life“-Modus ist fragwürdig

Was das Gameplay betrifft, so haben die Entwickler von Codemasters an einigen Stellschrauben gedreht. Das Fahrverhalten der Formel 1-Autos ist daher etwas anders, als beim Vorgänger – im Großen und Ganzen aber fast gleich. Neu sind dafür einige Änderungen bei den verfügbaren Modi. Der Story-Modus fällt bei „F1 22“ komplett weg – allerdings war das bei der letztjährigen Version nur ein nettes Extra, auf das Fans sicherlich verzichten können.

Die große Neuerung in diesem Jahr ist der „F1-Life“-Modus. Dieses soll den beneidenswerten Lebensstil eines Formel 1-Fahrers nachempfinden lassen. Spieler erhalten ein Apartment, das Sie mit virtuellem Schnickschnack ausstatten können. Auch echte Supercars oder Kleidung von echten Marken für den Avatar sind erhältlich. Einfluss auf das Gameplay hat der ganze virtuelle Plunder glücklicherweise nicht und viel davon ist kostenlos zu haben. Allerdings sind viele Inhalte nur durch die Ingame-Währung von „F1 22“ – „Pitcoin“ genannt – erhältlich. Daher wirkt das Ganze wie ein Modus, der nur für die Erweiterung der Mikrotransaktionen im Spiel eingeführt wurde. Viele Kritiker befürchteten seit der Übernahme von Codemasters durch EA, dass es zu einem solchen Schritt kommen würde. Aber dass sich ein solches Feature finanziell für die Entwickler lohnt, hat beispielsweise „NBA 2K“ in den letzten Jahren bewiesen. Trotzdem führt das dazu, dass Spieler „F1 22“ unter anderem auf Steam schlecht bewerten.

Screenshot aus F1 22
Wie es für erfolgreiche Sportspiele üblich ist, kommt auch dieses Jahr mit „F1 22“ ein neues Formel 1-Game auf den Markt. © EA/Codemasters

„F1 22“ nutzt die Features des PS5-Controllers optimal ein

Doch nicht alle Neuerungen sind negativ. Denn neben der Unterstützung von VR-Brillen bei „F1 22“, haben die Entwickler noch ein weiteres geniales Feature eingeführt. Die diesjährige Version wird von adaptiven Triggern und dem haptischen Feedback des PS5-DualSense-Controllers Gebrauch machen. Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass die Schultertasten beim Gas geben und Bremsen je nach Bodenhaftung, Zustand der Reifen und weiteren Faktoren mehr oder weniger Widerstand leisten. Darüber hinaus sollen die Vibrationen des Controllers nuancierter sein, sodass Spieler Unebenheiten auf der Strecke noch genauer spüren oder ob Berührungen auf der rechten oder linken Seite stattfinden. „F1 22“ ist ab dem 1. Juli für PS5, PS4, Xbox Series X/S, Xbox One und PC erhältlich. (ök)

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