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Pokémon Karmesin & Purpur: Wieso läuft das Spiel auf Nintendo Switch so schlecht?

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Von: Ömer Kayali

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„Pokémon Karmesin und Purpur“ weisen zum Teil heftige technische Probleme auf Nintendo Switch auf. Das liegt aber nicht nur an der Konsole.

Der Nintendo Switch wird häufig vorgeworfen, dass sie mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Es ist klar, dass die PlayStation 5 und Xbox Series X/S leistungstechnisch in einer anderen Liga sind. Immer wieder kursieren Gerüchte, dass Nintendo ebenfalls eine 4K-taugliche Konsole auf den Markt bringen möchte, das Unternehmen hat bislang aber noch nichts offiziell bestätigt. Die Frage nach einem Switch-Nachfolger ist nun wegen „Pokémon Karmesin und Purpur“ wieder hochgekommen, weil das Spiel enorme technische Probleme vorweist. Doch daran ist nicht (nur) die Nintendo Switch schuld.

„Pokémon Karmesin und Purpur“ hat viele Grafikfehler und Performance-Probleme

Auf der Bewertungsplattform metacritic.com haben die neuen „Pokémon“-Editionen derzeit einen extrem schlechten User Score von 2.8 und 3.3. Das liegt vor allem an den Performance-Problemen, welche die Spieler stören. Seit dem Release kursieren im Netz zahlreiche Videos von Bugs – nicht nur Grafikfehler, sondern auch heftige Einbrüche in der Bildrate schmälern den Spielspaß der Pokémon-Fans. Ein einfacher Trick soll bei Technik-Problemen in „Pokémon Karmesin und Purpur“ helfen.

„Pokémon Karmesin und Purpur“: Vergleichbare Open-World-Spiele laufen besser auf Nintendo Switch

Das Entwicklerstudio hinter den „Pokémon“-Games, Game Freak, steht zunehmend in der Kritik für den schlechten Zustand der neuen Spiele. Auch wenn die Nintendo Switch nicht mehr auf dem technisch aktuellsten Stand ist, haben es andere Entwickler geschafft, dass vergleichbare Open-World-Titel wesentlich besser auf der Konsole laufen – zum Beispiel „Zelda: Breath of the Wild“ oder „Xenoblade Chronicles 3“.

Pokémon-Fans fordern Qualität statt Quantität

Für viele Fans ist klar, dass sich das Studio Game Freak nicht die nötige Zeit für die Entwicklung genommen haben. Bedenkt man, dass erst Anfang des Jahres der Pokémon-Teil, „Pokémon-Legenden: Arceus“ erschienen ist, ist das eine durchaus berechtigte Kritik. Aber dass die Entwickler auf die Kritik eingehen werden, ist zu bezweifeln, wenn man sich die Verkaufszahlen von „Pokémon Karmesin und Purpur“ ansieht: Im Vereinigten Königreich war es der zweiterfolgreichste Release eines „Pokémon“-Spiels seit „Pokémon Sonne und Mond“. Spieler hoffen nun, dass die Entwickler die Probleme durch Updates einigermaßen in den Griff bekommen. Ob und wann das geschehen wird, ist jedoch noch unklar.

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