Vorwürfe in ZDF-Talkshow

Abzocke in "Bares für Rares"? Fieser Seitenhieb von Markus Lanz - doch Experte kontert genial

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Die Akteure aus "Bares für Rares" müssen sich immer wieder Betrugsvorwürfe anhören.

Zwei Akteure aus "Bares für Rares" bekamen in der Talkshow von Markus Lanz nun schwere Vorwürfe zu hören: Der Moderator wirft ihnen vor, Kandidaten um ihr Geld zu prellen.

Eigentlich hatten Galerist Detlev Kümmel und Kunsthändler Julian Schmitz-Avila vergangenen Donnerstagabend (14. Februar) in der Talkshow von Markus Lanz nur vor, über ihre Arbeit zu sprechen. Schließlich sind die beiden Experten und Händler in der beliebten und sehr erfolgreichen Trödelshow "Bares für Rares" auf ZDF. Doch wie die Live-Sendung für sie enden würde, konnten sie anfangs noch nicht ahnen.

"Bares für Rares" am Pranger vor laufender Kamera - alles nur Abzocke?

Was war passiert? Zuerst wurde den Zuschauern ein kleiner Ausschnitt aus einer typischen "Bares für Rares"-Folge gezeigt - schließlich sollten auch diejenigen abgeholt werden, die noch nie eine Sendung der Show zuvor gesehen hatten. Darin wurde ein Vater-Tochter-Gespann gezeigt, welches ein altes Glas-Set auf dem Flohmarkt erstanden hatte. Später fand es heraus, dass die Gläser nicht nur sehr alt, sondern auch sehr wertvoll waren. So entschloss sich die Familie, den Trödel-Schatz in "Bares für Rares" zu verkaufen.

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Im Clip auch zu sehen: Experte Kümmel selbst, wie er das Set auf bis zu 4.000 Euro schätzt. Auch Talkshow-Gast Nummer Zwei, Julian Schmitz-Avila, ist in der anschließenden Händlerrunde mit von der Partie. Am Ende ersteigert er die Gläser sogar, allerdings für gerade mal die Hälfte des Schätzpreises.

Anlass für Moderator Markus Lanz, auf die beiden Parteien "loszugehen" - so wirft er ihnen vor laufender Kamera vor: "Das ist ja ein völlig irrationales Verhalten. Die haben ja vorher die Zahl von dir gehört, die irgendwo fast das doppelte ist und dann kommt er und zockt sie einfach ab!"

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"Bares für Rares"-Experte verteidigt Händler - und klärt die Sache auf

Hui, schwere Vorwürfe! Doch wie werden Kümmel und Schmitz-Avila darauf reagieren? Ersterer sieht das Ganze etwas lockerer: "Nein, gar nicht", erwidert Kümmel trocken. "Da muss ich sagen: Er bietet einen Preis, der das Vielfache dessen ist, den die Leute bezahlt haben. Also schon mal ein guter Gewinn. Und man darf eines nicht vergessen: Um 4.000 Euro zu bekommen, muss ich sie auch ordentlich präsentieren."

Diese Aufgabe müssten dann Händler wie Schmitz-Avila übernehmen, um potentielle Kunden anzulocken. Doch das läppere sich - weshalb auch diese "Unkosten" bereits im Gebotspreis der Händler mit inbegriffen seien, schließt er.

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jp

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