Macht sich zum "Vollhorst"

"Bares für Rares": Lichter macht Verkäufer Hoffnung auf Riesen-Coup - es endet bitter

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Horst Lichter kennt sich mit Trödel gut aus - aber bei zwei Vasen lag er ziemlich daneben.

"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter hat bei Trödel oft den richtigen Riecher. Doch bei dieser Kostbarkeit ließ der ihn im Stich. Am Ende musste er getröstet werden.

Seit sechs Jahren ist "Bares für Rares" ein Quotenschlager auf dem Fernsehsender ZDF. Das liegt nicht nur an den teils exzentrischen Händlern, sondern auch am Moderator Horst Lichter, der nie um einen frechen Spruch verlegen ist. Und der Trödel-Fan ist durch die vielen Sendungen schon so routiniert, dass er schnell erkennt, ob Objekte, die auf dem Expertentisch landen, tatsächlich auch wertvoll sind.

"Bares für Rares": Lichter von Vasen begeistert - und macht sich mit Fehleinschätzung lächerlich

Doch in der aktuellen Sendung ließ ihn seine gute Spürnase im Stich. Glücklicherweise hatte er Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel neben sich stehen. Als er vermutete, dass sich die Vasen eines Verkäufer um besonders wertvolle Raritäten handelten, musste ihm die Expertin vehement widersprechen.

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Dabei hatte Lichter mit seiner Fehleinschätzung Verkäufer Dieter Margenburg schon Hoffnung auf den Riesen-Coup gemacht: "Die stammen aus dem Nachlass meiner Eltern. Jetzt würde ich mich dafür interessieren, wie alt sie sind, wo sie herkommen und ob es sich dabei um eine Silberlegierung handelt", meinte der.

Das konnte Dr. Rezepa-Zabel anfangs auch bestätigen. Darüber hinaus erklärte sie, dass ein Silber-Overlay sehr selten zu dieser Zeit gewesen wäre, als die Vasen entstanden, stammten sie doch aus der Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1949). Zudem waren die Stücke noch immer in Top-Zustand. Deshalb wünschte sich Verkäufer Margenburg 200 Euro - doch Lichter glaubte, dass die schönen Vasen bei der Expertise viel mehr wert wären.

"Bares für Rares": Lichter muss von Verkäufer getröstet werden

Doch da folgte auch schon die Ernüchterung - sie schätzte sie nur auf 140 bis 160 Euro. Der Moderator war erst geschockt, dann enttäuscht. "Ach, das tut mir aber leid. Ich dachte das wird jetzt der Mega-Hammer, pro Vase 200." Doch der Verkäufer nahm es mit Fassung - und tröstete sogar den Moderator.

Im Händlerraum folgte allerdings der nächste Schlag - denn nur Markus Wildhagen war der Höchstbietende, mit gerade mal 130 Euro. Trotzdem war Verkäufer Margenburg am Ende glücklich und fand "die Verhandlungen prima".

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jp

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