Mit dem Kind unterwegs

Bequem und sicher: Kinder-Fahrradsitze im Test

Front oder Hecksitz – beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
+
Front oder Hecksitz – beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Mit Neugeborenen fällt Fahrradfahren erst einmal flach, aber das bleibt nicht so. Sobald die Kinder eigenständig sitzen können, sind sie bereit, bei Mama oder Papa mitzufahren. Doch dazu braucht man ein Hilfsmittel – ein Kinder-Fahrradsitz muss her.

Dank Kindersitzen muss man nicht auf das Fahrradfahren verzichten. Bevor man sich allerdings einen Sitz für den Junior besorgt, steht man vor eine grundsätzlichen Entscheidung: Soll es sich der Nachwuchs vor oder hinter ihnen gemütlich machen? Beides hat seine Vor- und Nachteile und man sollte sich gründlich überlegen, was für einen Sitz man sich besorgt.

Frontsitz oder Hecksitz - Was ist besser?

Bei Frontsitzen sitzt Ihr Kind auf der Lenkstange. Was zunächst unsicherer wirkt, hat durchaus seine Vorteile, denn so sitzt es auf der Lenkstange und somit über dem Schwerpunkt des Fahrrads. Das ermöglicht eine stabilere Fahrweise, birgt aber ein Problem: Sie sind nur bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm zugelassen.

Hecksitze hingegen sind in der Regel bis zu 22 Kilogramm belastbar, ein Gewicht, das die meisten Kinder mit etwa fünf Jahren erreichen – ein Alter, in dem sie normalerweise selbst mit dem Radeln beginnen. Somit reicht oft ein Sitz für die Kleinsten aus und man muss sich keine Sorgen über Gewicht oder Größe machen.

Kinder-Fahrradsitze im Test

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion 13 Kinder-Fahrradsitze getestet, darunter acht Heck- und fünf Frontsitze. Sieger unter den Hecksitzen wurde der Britax Römer Jockey³ Comfort. Er bietet gleichermaßen Komfort und Sicherheit. Zudem ist die Montage hervorragend gelöst.

Bei den Frontsitzen konnte der Hamax Caress Observer die Test-Redakteure überzeugen. Design und Verarbeitung sind außerordentlich gut, ohne dabei ohne Abstriche bei der Sicherheit und Funktionalität zu machen. Allerdings kostet der Caress Observer etwa 70 Euro und ist damit einer der teureren Frontsitze.

Mehr Informationen und weitere, empfehlenswerte Alternativen f inden Sie im ausführlichen Fahrradsitz-Test von AllesBeste.

Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare