2021 wurden nur Ost-Renten leicht erhöht

2022 sollen wieder alle Rentner mehr Geld bekommen: Was Ruheständler jetzt wissen müssen

2021 mussten Rentner im Westen Deutschlands auf eine Erhöhung der Altersbezüge verzichten. Doch 2022 soll ein „ordentliches“ Rentenplus winken.

Ruheständler konnten sich heuer nicht über eine Rentenerhöhung freuen. Außer im Osten Deutschlands: In den neuen Bundesländern stiegen die Renten* zum 1. Juli um rund 0,7 Prozent. Doch 2022 soll es wieder für alle Rentner bergauf gehen: „Ich gehe davon aus, dass die ausgebliebene Erhöhung im kommenden Jahr in gewissem Umfang nachgeholt wird und die Rentner 2022 ein ordentliches Plus bekommen werden“, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, den Zeitungen der Funke Mediengruppe, wie es auf zdf.de nachzulesen ist.

Wer sich jetzt fragt, warum die Menschen im Osten nicht auf eine Rentenerhöhung verzichten mussten, für den gibt es eine einfache Antwort. Im Rahmen der Gleichstellung wird der Rentenwert im Osten schrittweise bis 2024 an den im Westen angeglichen. Doch zurück zu den Rentenbeträgen im Jahr 2022: Mit welcher Erhöhung dürfen Rentner wirklich rechnen?

Deutsche Rentner sollen 2022 wieder mehr Geld von der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten.

Nullrunde 2021 auf Corona zurückzuführen – doch 2022 soll wieder mehr Rente ausgezahlt werden

Über wie viel mehr Geld sich Ruheständler 2022 freuen dürfen, ist noch nicht klar. Den genauen Betrag könne man erst im nächsten Frühjahr bekannt geben, so Gundula Roßbach. Man müsse erst die Lohnentwicklung im gesamten Jahr 2021 betrachten. Aktuell lasse sich noch nicht abschätzen, wie sich die vierte Corona-Welle auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt auswirkt, zitiert das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) die Nachrichtenportale dpa und Reuters.

Bisher war die gesetzliche Rentenversicherung wenig betroffen von der Corona-Pandemie. Die Nullrunde 2021, also die ausbleibende Rentenerhöhung, ist zwar auf die Corona-bedingten wirtschaftlichen Restriktionen zurückzuführen. Doch die Rentenversicherung erhalte auch auf Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld und Krankengeld Rentenbeitragszahlungen, was zu stabilen Einnahmen führe, so dpa und Reuters. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: 75 Euro mehr Rente ab Juli 2021: Wer Anspruch auf das Geld hat – und welche Rentner sich noch gedulden müssen

Diese Selfmade-Milliardäre waren mal arm – ihre Geschichten lassen Sie staunen

Guy Laliberté liebt das Spiel mit dem Feuer - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Kanadier war früher Feuerschlucker und Zirkusdarsteller. Aus einem Abenteuer heraus fuhr er mit einer Truppe ohne Rückflugticket nach Las Vegas. Dort gründeten sie "Cirque du Soleil". Heute ist er der CEO des Entertainment-Unternehmens und soll ein geschätztes Vermögen von 1,19 Milliarden Dollar besitzen.
Als Kind wuchs er in einem Armenviertel auf, heute ist er CEO der wohl bekanntesten Coffeeshop-Kette der Welt: Howard Schultz. Er hat Starbucks zu dem gemacht, was es heute ist - unter ihm wurden weltweit 16.000 Filialen geöffnet. Zahl steigend. Der Erfolg kam, als er nach seinem Studium das erste Café der Kette übernahm, als es noch in Kinderschuhen steckte. Aktuelles Vermögen: 2,8 Milliarden Dollar.
Sie ist wohl Amerikas bekannteste und beliebteste TV-Talkmasterin aller Zeiten: Oprah Winfrey. Ihre Vermögen wird auf 2,8 Milliarden Euro geschätzt. Doch das war nicht immer so. Sie wurde in eine arme Familie in Mississippi geboren, konnte jedoch ein Stipendium an der Tennessee State University ergattern. Dort wurde sie mit 19 Jahren die erste afro-amerikanische TV-Korrespondentin. Anschließend zog sie nach Chicago, um für eine Morgen-Talkshow zu arbeiten. Der Rest ist Geschichte.
3,3 Milliarden Dollar: So viel soll John Paul deJoria sein Eigen nennen. Wenige kennen seinen richtigen Namen, dafür aber umso mehr den seiner Friseursalon-Kette, Paul Mitchell. Vor seinem Durchbruch lebte er in seinem Auto und ging hausieren, um seine Produkte zu verkaufen.
Diese Selfmade-Milliardäre waren mal arm – ihre Geschichten lassen Sie staunen

Rubriklistenbild: © A. Pérez Meca

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare