"Jetzt kann ich nur noch zusehen, wie sie stirbt"

Mutter (35) liegt im Koma – und sollte trotzdem Rundfunkbeitrag zahlen

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Eine junge Mutter liegt im Koma - und soll dennoch Rundfunkbeitrag zahlen. (Symbolbild)

Seit einiger Zeit liegt eine junge Mutter im Koma. Es ist ungewiss, ob die Frau jemals wieder aufwacht. Dennoch soll sie weiterhin Post vom Beitragsservice von ARD, ZDF & Co. bekommen.

Es ist schon schrecklich genug, dass eine junge Frau im Koma liegt, während sich ihre ältere Mutter um die beiden kleinen Kinder kümmern muss. Schließlich sollen die Chancen sehr gering sein, dass sie jemals wieder aufwacht. Doch obendrein muss sich die Familie aus Wiegleben, Thüringen, mit dem Beitragsservice des öffentlich-rechtlichen Rundfunks herumärgern. Das berichtet jetzt die Thüringer Allgemeine.

Rundfunkbeitrag: Tochter liegt im Koma - und erhält trotzdem Mahnungen

Angeblich soll sie aber weiterhin Post vom Beitragsservice erhalten - wegen nicht bezahlter Rechnungen. Weil sie diese nicht beglichen hat, seien bereits sogar Mahnungen ins Haus geflattert, meint ihre 55-jährige Mutter Anita Lifka verzweifelt.

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Schließlich muss sie jeden Cent umdrehen, da die Betreuung und Pflege von ihrer im Koma liegenden Tochter sehr teuer ist. Außerdem möchte Lifka den beiden Kindern ihrer Tochter im Alter von sieben und 15 Jahren auch noch etwas von dem Geld ihrer Mutter hinterlassen.

Die Tochter der 55-Jährigen wäre eines Nachts aufgewacht, aufgestanden und dann einfach umgefallen. Vermutlich lag es an den vom Arzt verschriebenen Wassertabletten, die den Kaliumspiegel zu stark abgesenkt haben. Mit verheerenden Folgen.

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Beitragsservice von ARD, ZDF & Co. lenkt ein - entschuldigt sich für "Missverständnis"

Seit dieser Nacht soll die junge Frau im Koma liegen, Ärzte gehen davon aus, dass es ihr nicht mehr besser gehen wird. "Jetzt kann ich nur noch zusehen, wie sie stirbt", sagt die Mutter gegenüber der Tageszeitung.

Doch Ende gut, alles gut? Ein Sprecher des Beitragsservices von ARD, ZDF und Deutschlandradio soll sich bereits gegenüber der Thüringer Allgemeinen für das "Missverständnis" entschuldigt und erklärt haben, dass die Familie den offenen Rundfunkbeitrag nicht mehr zahlen müsste.

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jp

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