"Ich bin da raus"

"Bares für Rares": Händlerin außer sich, als sie Objekt sieht - "Ich kann es nicht"

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Bei den Händlern kam das historische Stück nur bedingt gut an.

Große Aufregung bei "Bares für Rares": Eine Rarität sorgte jetzt für Furore - aber nicht das Objekt selbst, sondern dessen Inhalt. Eine Händlerin konnte nicht mehr an sich halten.

Gastronom Günter H. brachte die Händler in "Bares für Rares" mächtig durcheinander. Er hatte ins Pulheimer Walzwerk ein mysteriöses Kästchen mitgebracht. Doch er selbst wusste nicht, was sich darin verbarg. Der 59-jährige Bad Sobernheimer hatte es auf einem Flohmarkt erstanden.

"Bares für Rares": Mysteriöses Kästchen stellt alle vor Rätsel

Auch Moderator Horst Lichter wusste anfangs nicht so recht, was er von dem Trödel halten sollte: "Was das ist? Da habe ich tatsächlich noch nicht einmal den blassen Schimmer einer Ahnung", so das "Bares für Rares"-Urgestein.

Experte Sven Deutschmanek klärte schließlich die kleine Runde auf - so handelte es sich bei den kleinen Utensilien darin wohl um Nähwerkzeug aus Knochen. Besonders ein Stück fiel dem Experten ins Auge - ein Brieföffner in Fischform aus Elfenbein. Anscheinend gehörte er wohl auch gar nicht zu dem Konvolut, erklärte der Experte.

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"Entweder es war immer ein Brieföffner und ist nur zufällig dazugekommen oder es könnte ein Werkzeug sein, dass man vielleicht zum Entwirren von Garn oder was auch immer noch gebrauchen kann. Aber eigentlich gehört es nicht dazu", so Deutschmanek.

Brieföffner aus Elfenbein stößt "Bares für Rares"-Händlerin böse auf

Dass der Brieföffner allerdings aus dem umstrittenen Material verarbeitet war, sollte in der Händlerrunde noch für Diskussionen sorgen. Dort angelangt, erklärte Händlerin Elke Velten-Tönnies dem Verkäufer sofort, dass sie mit dem Elfenbein-Brieföffner nicht zu tun haben wollte: "Ich bin da raus, weil ich kein Elfenbein handeln kann. Das habe ich noch nie. Das hat etwas persönlich mit mir zu tun, aber ich kann es nicht."

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Sie entschied sich für den Tierschutz - obwohl der Experte zuvor bereits gemeint hatte, dass man dieses Stück Elfenbein sehr wohl handeln könnte, da es historisch war. Deshalb schlug Händler-Kollege Daniel Meyer zu. Er ergatterte das Kästchen mit den kleinen Gerätschaften für 80 Euro.

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jp

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