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Gar nicht so einfach: Twitter lacht über diesen misslungenen Backversuch

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Von: Maria Dirschauer

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Macarons sehen wunderbar filigran und köstlich aus – sind aber gar nicht einfach zu backen.
Macarons sehen wunderbar filigran und köstlich aus – sind aber gar nicht einfach zu backen. (Symbolbild) © imago-images

Haben Sie schon mal Macarons selbst gebacken? Das ist gar nicht so einfach, wie auch ein Twitter-Nutzer lernen musste. Sein Back-Ergebnis teilte er trotzdem auf der Plattform.

Wie kann ein Dessert, das so süß, so zart und so einfach zu sein scheint, doch so schwierig zu backen sein? Macarons haben in den letzten Jahren einen starken Aufwind erlebt. Aus Frankreich stammend, gab es auch hierzulande plötzlich immer mehr Süßwarengeschäfte und Konditoreien, die das Baisergebäck* aus gemahlenen Mandeln anboten. Und das nicht gerade zu günstigen Preisen. Was vermutlich einer der Gründe dafür ist, dass inzwischen auch vielfältige Rezepte zum Selberbacken verfügbar sind. Doch einen Haken hat das Ganze: Macarons sind nicht unbedingt das einfachste Gebäck zum Selbermachen – vor allem, wenn man ein hübsches, professionell aussehendes Ergebnis haben möchte.

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Macarons selber backen: Twitter-Nutzer postet Foto von seinem Versuch

Das musste auch ein Twitter-Nutzer namens „chunkyfila“ erfahren, der sich an selbstgemachten Macarons versuchen wollte. Nach dem Versuch, die kleinen, aber schwierigen Köstlichkeiten zuzubereiten, hat er ein Foto auf seinem Account gepostet, das das Ergebnis zeigt. Darauf zu sehen sind hellblaue, schiefe, ungleichförmige Gebäckstücke, die entfernt an Macarons erinnern. Appetitlich sieht allerdings anders aus. Immerhin: Der Hobby-Bäcker nimmt es mit Humor. Sein Kommentar zum Bild: „Ich habe gestern Macarons gemacht und sie sind furchtbar hässlich geworden, aber ich fordere euch auf, etwas Nettes über sie zu sagen.“

Und siehe da: Die Twitter-Community, die des Öfteren eher für Shitstorms und Hate-Speech bekannt ist, lässt sich nicht lange bitten. In geradezu herzerwärmender Manier werden Komplimente für die seltsam geformten Macarons getweetet. Darunter eigene Erfahrungen mit misslungenen Backversuchen und Ratschläge, wie man es das nächste Mal besser machen könnte. Außerdem wird gelobt, dass der Bäcker sogar die typischen „Füßchen“ (ein kleiner Rand an den Macarons, der sich beim Backen bildet) an den Macaron-Schalen hinbekommen hat, was wohl selbst erfahrenen Profis nicht immer gelingt.

Probieren Sie es selbst: Rezept für Kaffee-Macarons.

Misslungener Macaron-Backversuch auf Twitter: Bäcker nimmt‘s gelassen

Aber natürlich lassen auch einige Witze nicht lange auf sich warten, von Vergleichen mit Schneckenhäusern bis hin zu kunstvollen Analysen, wie ein Macaron auf dem Bild wie ein gebrochenes Herz aussehe und damit die Essenz dieses Jahrzehnts einfange. Einige Kommentatoren entdecken sogar Gesichter und andere Formen im Baiser, man könnte quasi einen Rorschachtest damit veranstalten.

Fazit: Beim Backen zählt am Ende ja meistens nicht das Aussehen, sondern der Geschmack. Und wie Nutzer „chunkyfila“ kundtut: „Ich hatte eine tolle Zeit damit, sie zu machen, egal wie sie geworden sind, und sie schmeckten großartig, also bin ich trotzdem glücklich“. Und das ist doch das Wichtigste. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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