Rezept

Wenn Sie Parmesan lieben, machen Sie wahrscheinlich einen ärgerlichen Fehler

Parmesan darf nicht nur in der italienischen Küche nicht fehlen.
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Parmesan darf nicht nur in der italienischen Küche nicht fehlen.

Parmesan ist Italien! Aber auch immer mehr Hobbyköche haben den würzigen Hartkäse zu Hause. Ein Fehler wird bei der Verwendung aber immer wieder gemacht.

  • Parmesan schmeckt fruchtig-würzig und verfeinert viele Speisen.
  • Viele werfen ein wichtiges Stück leider weg.
  • So verwenden Sie Parmesanrinde richtig.

Parmesan gehört bei Ihrem Lieblingsitaliener zur Grundausstattung. Er ist das i-Tüpfelchen auf Pasta-Gerichten, verfeinert Risotto, Pizza* und viele andere Klassiker der italienischen Küche. Der salzige Hartkäse mit dem unverwechselbaren Geschmack findet sich schon längst auch bei Hobbyköchen im Kühlschrank. Auch wenn Parmigiano-Reggiano längst kein Exot mehr ist, so schöpfen die meisten Menschen sein Potenzial noch lange nicht aus und begehen stattdessen einen ärgerlichen Fehler.

Darum sollten Sie Parmesan immer bis zum Schluss verwenden

Egal, wie sehr Sie Parmesan lieben, bis zum letzten Rest werden Sie ihn in der Regel nicht verwenden. Ist der Käse bis auf die Rinde abgehobelt oder gerieben, landet letztere meist unbeachtet im Müll. Dabei verschwenden Sie viel des salzigen, fruchtigen und nussigen Geschmacks, der Parmesan so einzigartig macht.

Die Käserinde des Parmesans wird nicht künstlich hergestellt. Vielmehr bildet sie sich ganz natürlich während des mindestens 12-monatigen, oftmals sogar über drei Jahre dauernden Reifeprozesses. Sie schützt den Parmesan vor Austrocknung und Verschmutzung. Da die Parmesanrinde nicht aus Paraffin, Wachs oder gar Kunststoff besteht, wie bei anderen Käsesorten, kann die Rinde theoretisch gegessen werden und praktisch für eine Vielzahl von Rezepten verwendet werden.

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Parmesanrinde in Suppen, Soßen und Brühen verwenden

Retten Sie die Parmesanrinde also beim nächsten Mal vor der Mülltonne und bewahren Sie sie lieber noch eine Weile in Butterbrotpapier gewickelt im Kühlschrank auf. Dann können Sie die Rinde in Suppen oder Brühen mitkochen und ihnen so einen dezenten Parmesangeschmack verleihen. Verwenden Sie die Brühe dann zum Beispiel, um Risotto zu machen, hat dieses von Haus aus gleich viel mehr Aroma.

Auch in einer Bolognese* oder Tomatensoße* können Sie die Rinde einfach mitköcheln lassen und vor dem Servieren einfach wieder herausnehmen. So zaubern Sie fein-würzigen Geschmack hinein, ohne die Konsistenz zu verdicken, wie es bei geriebenen oder gehobeltem Parmesan der Fall wäre. 

Geschmackvolles Öl mit Parmesanrinde machen

Jede Menge Geschmack und Würze bringen Sie auch mit Parmesanöl ins Spiel, das Sie ebenfalls ganz einfach mithilfe der Parmesanrinde herstellen können. Sie brauchen:

  • 500 ml Olivenöl
  • etwa 200 g Parmesanrinde
  • 1 TL Pfefferkörner

Und so machen Sie das Parmesanöl:

  1. Schneiden Sie die Parmesanrinde in kleinere Stücke.
  2. Erwärmen Sie das Olivenöl in einem Topf und geben Sie die Parmesanrinde und die Pfefferkörner dazu.
  3. Lassen Sie das Ganze auf kleiner Flamme etwa 20 Minuten ziehen.
  4. Dann in saubere, ausgekochte Flaschen umfüllen und kühl und dunkel aufbewahren.

Mit diesem Parmesanöl können Sie Salate verfeinern, Grillgemüse würzen oder Fleisch marinieren

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Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

Der Name dieser Nudelsorte bedeutet "Hahnenkämme".
"Creste di gallo" nennt man diese schönen Nudeln.
Auch "Schmetterlinge" essen Italiener gerne.
Farfalle ist ihr italienischer Name.
Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

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