Schutz vor Covid-19-Ansteckung

Corona-Vakzine und Senioren: Immunantwort alter Menschen wohl verzögert

Eine Seniorenheimbewohnerin wird gegen Corona geimpft (Symbolbild)
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Eine alte Damen wird im Seniorenheim geimpft (Symbolbild)

Wieso ist es trotz Impfungen immer wieder in Altenheimen zu Corona-Ausbrüchen gekommen? Forscher der Berliner Charité haben nun Anhaltspunkte.

Berlin – Um sie haben wir uns in der Pandemie große Sorgen gemacht: Die Seniorinnen und Senioren des Landes. Da eine Ansteckung mit dem Corona-Virus für ältere Menschen potenziell tödlich verlaufen kann, waren vor allem Menschen mit Vorerkrankungen oder Seniorenheimbewohner oftmals isoliert. Auch wurden die Betroffenen priorisiert geimpft, sobald die Vakzine zur Verfügung standen. Und dennoch ist es passiert: Trotz zweifacher Covid-Impfung kam es immer wieder zu Corona-Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen. Was ist der Grund?

Forscher der Berliner Charité haben nun erste Erklärungsansätze dafür, wie es zu den Ansteckungen trotz Zweifach-Impfungen gekommen sein könnte:* Das Immunsystem von alten Menschen reagiere weniger effizient auf die Impfung als das von jüngeren, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Emerging Infectious Diseases“. Deshalb, so die Forscher weiter, sei es besonders wichtig, dass Pflegepersonal und Besucher immunisiert seien. Kürzlich wurde ihre Studie in dem Fachmagazin veröffentlicht. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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