Richtige Lagerung und Zubereitung

Haushaltshygiene bei Zöliakie: So lassen sich Kontaminationen verhindern

Eine Frau greift in einem Vorratsschrank nach einem Glas mit Körnern (Symbolbild).
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Glutenfreie Zutaten sollten bei einer Zöliakie immer gut verpackt und getrennt von glutenhaltigen Lebensmitteln aufbewahrt werden (Symbolbild).

Bei der Autoimmunerkrankung Zöliakie können bereits kleinste Mengen Gluten die Darmschleimhaut schädigen. Wie Betroffene eine Kontamination im Haushalt vermeiden.

Stuttgart – Wer von einer Zöliakie betroffen ist, muss sich ein Leben lang glutenfrei ernähren, da bereits Spuren des Klebereiweißes Entzündungen der Darmschleimhaut auslösen können. In der Folge bilden sich die Zotten des Darms zurück, die Oberfläche der Darmschleimhaut nimmt ab und Nährstoffe können nicht mehr ausreichend aufgenommen werden. Es droht eine Mangelernährung.

Eine glutenfreie Ernährung ist der wichtigste Behandlungsschritt der Autoimmunerkrankung. Damit allein ist es aber nicht getan. Auch eine entsprechende Haushaltshygiene ist bei Zöliakie wichtig, um Kontaminationen vorzubeugen.* Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft (DZG) empfiehlt dazu, Getreide immer als ganzes Korn zu kaufen und vor dem Verzehr zu kontrollieren. Dazu die Körner auf einem Teller ausbreiten und auf mögliche Verunreinigungen untersuchen. Sämtliche Küchengeräte und -utensilien sind vor dem Gebrauch sorgfältig zu reinigen oder sollten nur für die Zubereitung von glutenfreien Speisen genutzt werden. Außerdem ist es sinnvoll, glutenfreie Zutaten dicht zu verschließen (z.B. in Aufbewahrungsgläsern) und getrennt von glutenhaltigen Nahrungsmitteln aufzubewahren. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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