Schutzmechanismus und Training

Schluckauf bei Säuglingen: Keine Angst, wenn das Baby hickst

Ein Mann, der ein Baby auf dem Arm und eine Babyflasche hält (Symbolbild)
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Schluckauf bei Kindern ist in der Regel unbedenklich (Symbolbild)

Hicks! Ooch ist das süß! Hicksende Babys entzücken viele Männer- und Frauenherzen. Das Gute: In der Regel ist Schluckauf bei Babys tatsächlich nur süß und nicht bedenklich.

Köln – Ein kleiner Hicks und dann noch einer. Babys haben oft Schluckauf. Das ist nicht ungewöhnlich, sagt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Vor allem Neugeborene hört man häufig hicksen, egal ob sie per Kaiserschnitt oder natürlich auf die Welt gekommen sind.

Gerade beim Trinken hicksen Säuglinge häufig. Schließlich müssen sie gleichzeitig trinken und atmen – und das muss erst einmal geübt werden. Die Lunge wächst außerdem laut Kinderärztin Monika Niehaus als letztes Organ im Mutterleib heran. Forschungen zufolge soll der Schluckauf schon vor der Geburt helfen, das Atmen richtig zu lernen. Schwangere nehmen ihn meist als rhythmisches Klopfen im Bauch wahr.

Später kann der Schluckauf beim Stillen und Fläschchen geben gleichermaßen auftreten: Wenn die Babys trinken, schlucken sie neben der Flüssigkeit auch Luft. Der Magen dehnt sich aus und kann dadurch auf das Zwerchfell drücken und Krämpfe verursachen, die den Schluckauf auslösen. Ein Schluckauf ist also eine Art harmloser Krampfanfall der Atemmuskulatur, vor allem des Zwerchfells. Was gegen Schluckauf bei Säuglingen hilft, weiß 24vita.de*. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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