Günstig heizen mit einem Pelletofen – darauf muss man achten

Peletts sind eine günstige und natürliche Heizquelle. Foto: Fotolia/Gerhard Seybert

Günstig heizen mit Pellets

Für viele Menschen ist der warme knisternde Kaminofen noch immer der Inbegriff der Gemütlichkeit. An kalten Wintertagen erfüllt er die eigenen vier Wände mit Behaglichkeit und verleiht der Einrichtung den letzten Schliff. Das Problem dabei: manchmal hat man einfach keine Lust, Holz zu hacken, zu stapeln und immer wieder nachzulegen. Die Lösung: Pelletöfen. Die Pellets sind preiswert, werden fertig angeliefert und lassen sich leicht einlegen. Ein paar Dinge muss man bei der Auswahl des Pelletofens allerdings beachten.

Vorteile von Pelletöfen gegenüber herkömmlichen Kaminöfen

Ein großer Vorteil des Pelletofens besteht in der Pflegeleichtigkeit. Meistens sind die Einzelöfen mit einem Behälter ausgestattet, in den mehr als eine Tagesration hineinpasst. Das hat den großen Vorteil, dass man nicht ständig Brennmaterial nachlegen muss. Der Ofen dosiert die notwendige Menge darüber hinaus selbst. Man spart sich das Nachlegen von Holzscheiten und reduziert seinen Verbrauch an Brennmaterial.

Ein weiterer Vorteil besteht in der unkomplizierten Installation eines Frischluftkanals. Man versorgt ihn einfach über die offene Wand mit Sauerstoff. Sie müssen kein Fenster öffnen, um permanent neue Frischluft zuzuführen. Dass eine zuverlässige Sauerstoffversorgung notwendig ist, wird ferner daran ersichtlich, dass beim Verbrennen hochgiftiges Monoxid entsteht. Wenn es in den Wohnraum gelangt, ruft es schwere gesundheitliche Schäden hervor.

Den Ofen vom Schornsteinfeger abnehmen lassen

Damit man ganz sicher ist, wählt man ein Modell mit Dichtungen an Türen, Zu- und Abluftkanälen aus. Öfen dieser Bauweise sind vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen und zertifiziert. Bei allen anderen Geräten muss ein Sicherheitsschalter integriert sein. Er verhindert, dass die Lüftungsanlage und der Ofen gleichzeitig in Betrieb genommen werden. Wie alle anderen Einzelraumfeuerungen muss auch der Pelletofen vom Schornsteinfeger abgenommen werden.

Wenn man auf der Suche nach einem leistungsfähigen Pelletofen ist, der den staatlichen Vorgaben entspricht, kann man sich z. B. unter ofen.de umsehen. Hier findet man auch klassische Kamine, Schornsteine und mehr.

Einen Pelletofen einbauen und von Förderungen profitieren

Wenn man sich einen Pelletofen anschafft, kann man in vielen Fällen Zuschüsse in Anspruch nehmen. Das gilt allerdings nicht mehr für die Förderung von luftgeführten Pelletöfen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Diese Unterstützung in Höhe von 500 Euro wurde gestrichen. Lediglich für wassergeführte Pelletöfen, die in Altbauten eingesetzt werden, überweist der Staat eine Förderung in Höhe von 1.400 Euro. Diese Basisförderung kann um 50 Prozent erhöht werden, wenn der Pelletofen in einem Altbau eingesetzt wird, der zum Effizienzhaus saniert wird. Zusätzliche 500 Euro Förderung kann man in Anspruch nehmen, wenn man außerdem eine Solaranlage installiert.

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