Ganz schön verzwickt

Bewerbung bei Tesla: Bei dieser kniffligen Frage gerät fast jeder Kandidat ins Schleudern

Tesla-Chef Elon Musk sitz und hört zu.
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Tesla-Chef Elon Musk ist bekannt dafür, seinen Bewerbern mit scharfsinnigen Fragen auf den Zahn zu fühlen.

Bei Tesla in Grünheide laufen derzeit die Bewerbungsgespräche. Ein Ex-Personaler verrät, auf welche Bewerbungsfrage Tesla besonderen Wert legt.

Während in Elon Musks deutscher Gigafactory die ersten Bewerbungsgespräche laufen*, hat er schon alle hinter sich: Max Brown. Der ehemalige Tesla-Recruiter hat für den Autobauer mehr als 1.000 Vorstellungsgespräche geführt. Jetzt verrät er, bei welcher Frage die meisten Ingenieure ins Schleudern geraten. Und die hat es in sich.

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Bewerbungsfrage bei Tesla: Diesen Fehler begeht fast jeder

Wer als Bewerber bei Elon Musk und seinem Team punkten will, der muss mit seinen bisherigen Leistungen überzeugen – und weniger mit seiner Ausbildung, wie er kürzlich verraten hat. Laut Brown scheitern Bewerber jedoch immer wieder bei der selben, scheinbar einfachen Frage: „Erzählen Sie mir von Ihrer wichtigsten technischen Leistung, dem Projekt, auf das Sie am meisten stolz sind“.

Bei dieser Frage gilt es, die wichtigsten Erfolge und Errungenschaften in den Vordergrund zu stellen und von den weniger wichtigen zu differenzieren. Doch das gelingt nur den wenigsten, wie der ehemalige Tesla-Personaler im Magazin Fast Company ausplaudert. Die meisten Bewerber würden schlicht das falsche Projekt auswählen. „Nach meiner Erfahrung besteht der erste Instinkt der meisten Menschen darin, das Projekt oder die Leistung auszuwählen, die auf dem Papier am besten klingt“, so der Recruiter, aber das sei nicht immer das, was die technischen Fähigkeiten des Bewerbers am besten zur Geltung bringe. Und lässt sie obendrein schlecht aussehen. Denn wer auf Nachfragen im Vorstellungsgespräch zugeben muss: „Für diesen Teil war jemand anderes verantwortlich“, der steht schnell als Nichtskönner da. 

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So beantworten Sie die Bewerbungsfrage der Tesla-Recruiter richtig

Brown rät deshalb: Statt ein großes, beeindruckendes Projekt zu wählen, zu dem man nur einen kleinen Teil beigetragen hat, sollten Sie lieber ein Projekt wählen, das Sie wirklich in- und auswendig kennen. „Dies ist Ihre einzige Chance zu sagen: ‚Ich bin ein Experte in dieser speziellen Sache – fragen Sie mich etwas darüber.‘ “(as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
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