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Das passiert, wenn Sie im Bewerbungsgespräch nach dem Urlaub fragen

Ein Bewerber sitzt im Bewerbungsgespräch mit einer Personalerin.
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Die Fragen im Vorstellungsgespräch sollten Bewerber wohl überlegt stellen. Fragen nach dem Urlaub gehören nicht dazu.

Jeder Bewerber will im Vorstellungsgespräch punkten. Doch verspielen Jobsuchende gleich Sympathiepunkte, wenn sie nach den Urlaubstagen fragen?

Ob ein Job für Bewerber infrage kommt oder nicht, hängt nicht zuletzt von den gewährten Urlaubstagen ab. Schließlich spielt es gerade für Reisefans, Mütter und Väter durchaus eine Rolle, ob der Freizeitausgleich nun 20 oder 30 Urlaubstage im Jahr beträgt. Doch schießen sich Bewerber mit dieser Frage* nicht automatisch ins Aus?

Tatsächlich ist es vielen Chefs ein Dorn im Auge, wenn ein hoffnungsvoller Kandidat sich gleich im ersten Gespräch nach seinem Urlaub erkundet. „Diese Frage zeigt mir, dass Sie jetzt schon daran denken, eine Pause einzulegen“, bestätigt Ed Mitzen, Unternehmensgründer der amerikanischen Firma Fingerpaint-Marketing, gegenüber dem Karriereportal Business Insider. „Wir wollen Arbeitstiere, die unser Unternehmen verstärken, nicht solche, die von Tag eins an schon an den Strandurlaub denken.“ 

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Auch diese Fragen gehören zu den No-Gos im Vorstellungsgespräch

Was hart klingt, ist jedoch auch in Deutschland gängige Meinung. Diese Frage sollten Sie sich also sparen, wenn Ihnen der Job wichtig ist. Genauso wie die Frage nach der nächsten Gehaltserhöhung oder nach einem eigenen Dienstwagen – sowie alle Fragen, dessen Antworten Sie auf der Firmen-Homepage finden. Mit welchen Fragen Sie im Vorstellungsgespräch dagegen beeindrucken, erfahren Sie hier. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
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