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„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Zwei Schüler stecken hinter „NextFolder“

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Von: Carina Blumenroth

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Metallring-Hefter kennen Sie aus Ihrem Alltag. Zwei Schüler haben sie durch Kunststoff ersetzt – das System soll praktisch und nachhaltig sein.

Update vom 13.09.2022
Die Abiturienten aus Suhl konnten einen Deal mit ihrem neuen Ordnersystem landen. Mit Investor Ralf Dümmel haben sie nach eigenen Angaben ihren „Wunsch-Löwen“ an Land gezogen. „Was mich überzeugt ist, wenn ein Problem gelöst wird von Gründern, die sich mit dem Problem extrem auseinandersetzen und beschäftigen. Das war hier der Fall. Wie die beiden so schön gesagt haben, von Schülern für Schüler“, so Dümmel im Gespräch mit RTL. Am Morgen nach dem Deal ging es für die beiden Start-Up-Gründer zurück in die Schule.

Originaltext vom 09.09.2022
Die Höhle der Löwen“ ist wieder da! Die 12. Staffel der Unterhaltungsshow startete am Montag, den 29. August 2022, auf Vox und RTL+. Am kommenden Montag gibt es bereits die dritte Folge zu sehen. Mit dabei diesmal: das Start-Up „NextFolder“ von zwei Abiturienten aus Suhl. Valentin Steudte ist einer der beiden, er erklärt: „Mit dem NextFolder wollten wir ein Heftersystem schaffen, das praktisch und möglichst nachhaltig ist.“

Die Höhle der Löwen zwei Abiturienten stellen Projekt vor.
Valentin Steudte (l.) und Johannes Baumgardt stellen am Montag „NextFolder“ vor. © RTL / Bernd-Michael Maurer

„NextFolder“ macht das Umblättern mehrerer Blätter einfach möglich

Wenn Sie einen Metallring-Ordner voller Unterlagen haben, dann kennen Sie das: das Umblättern kann manchmal herausfordernd sein. Auch das Schreiben ist vor allem für Linkshänderinnen und Linkshänder mit weiteren Schwierigkeiten behaftet. Die neue Ordnergeneration von „NextFolder“ mit flexiblem Kunststoffringen kann Abhilfe beschaffen. Die Besonderheit bei „NextFolder“? Hier stammt die Idee von Schülern für Schülerinnen und Schüler – das bedeutet, dass andere Ansätze Grundlage für die Entwicklung waren. Die Idee für das neue Ordnersystem hatten Johannes Baumgart (19) und Valentin Steudte (19) als sie 15 Jahre alt waren, bei Gründung der Firma Invental Industries UG waren beide noch minderjährig. Daher hat derzeit die Oma von Valentin Steudte 100 Prozent der Anteile, diese sollen 50:50 aufgeteilt werden.

Das Produkt „NextFolder“ ist in verschiedenfarbiger Pappe erhältlich, alle Komponenten sowie die Hefterhülle sind einzeln austauschbar und alle Einzelteile können nachgekauft werden. Die beiden Abiturienten brauchen 80.000 Euro, um „NextFolder“ auf dem Markt etablieren zu können. Dafür bieten sie 30 Prozent ihrer Firmenanteile an. Ob ein Deal zustande kommt, sehen Sie am Montagabend um 20:15 Uhr auf Vox oder RTL+.

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