Peinliche Situation

Ganz anders als gedacht: Chefin verliert in Videocall ihr Gesicht

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Bei der Videokonferenz im Homeoffice sollten Pannen nicht zu oft passieren.

Huch, was ist denn da passiert? Wegen einer Panne während eines Videocalls im Homeoffice ist eine Chefin zur Internetberühmtheit geworden.

  • In einer Videoschalte macht eine Chefin einen Fehler.
  • Sie ist für die Kollegen nur als Kartoffel zu sehen.
  • Die Kollegin macht einen Screenshot und stellt alles auf Twitter.

Diese Videokonferenz mit den Kollegen im Homeoffice* ging ordentlich schief. Doch dank der witzigen Panne ist die Chefin einer politischen Organisation in den USA jetzt quasi ein Internetstar. Und zugegeben: die Geschichte, über die unter anderem Buzzfeednews berichtete, ist ja auch wirklich zum Schmunzeln. Frei nach dem Motto: Kann ja jedem mal so gehen...

Chefin als Kartoffel im Videochat

Das ist passiert: Wie so viele Menschen, die wegen der Corona-Kriseaktuell im Homeoffice arbeiten, wollte sich Lizet Ocampo, Direktorin der Gruppe "People for the American Way" mit ihren Mitarbeitern in einer Videoschalte treffen.

Gesagt, getan. Aber statt des Gesichts ihrer Chefin wurde den Kollegen in dem Videochat eine Kartoffel angezeigt - erkennbar waren dabei nur noch Augen und Mund ihrer Chefin. 

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Die Reaktion: Schallendes Gelächter der Kollegen. Denn die Chefin schaffte es während der Schalte einfach nicht, ihr wahres Gesicht anzuzeigen - sondern blieb in dem Chat schlicht und einfach: die besagte Kartoffel.

So etwas sollte im Homeoffice eigentlich nicht passieren, aber: Offenbar hatte Lizet Ocampo vorher verschiedene Filter heruntergeladen und dabei die Kartoffel-Maske aktiviert. Diese Einstellung konnte sie in dem Moment, als es drauf ankam, aber nicht rückgängig machen. Von Microsoft Teams wurde das Overlay seltsamerweise übernommen.

Panne im Homeoffice auf Twitter

So ging die Geschichte aus: Die Mitarbeiterin Rachel Clegg machte spontan einen Screenshot von dem missglückten Videocall - und stellte das Ganze auf Twitter. Der Tweet ging prompt viral.

Die Mitarbeiterin muss deshalb nicht um ihren Job bangen. Denn die Chefin selbst nahm's auf Twitter mit Humor und ergänzte ihr Profil selbstkritisch: "Ich bin die Kartoffel-Chefin."

Dass in der Videoschalte im Homeoffice* ungewollt etwas passiert, was die Kollegen eigentlich nichts angeht, sollte man natürlich besser vermeiden - also, dass zum Beispiel die Freundin, das Kind oder der Hund beim Videochat ständig durchs Bild laufen. Sollte das einmal passieren, sollte man möglichst authentisch bleiben - und den Kollegen erklären, warum es dazu gekommen ist.

Nur ab und zu wird es leider sogar richtig peinlich - wenn sich zum Beispiel jemand vor der Kamera entblößt, ohne es zu bemerken.

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