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Gehalt: Wie viel verdient eigentlich die Assistenz der Geschäftsführung?

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Von: Andrea Stettner

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Nahezu jede Geschäftsführung beschäftigt eine Assistenz, die ihm wichtige Zuarbeiten abnimmt. Doch wie gut wird der Job bezahlt? Die Antwort liefert unser Gehalts-Check.

Assistentinnen und Assistenten der Geschäftsführung haben es in der Belegschaft nicht immer einfach – der Job wird gerne unterschätzt. Viele Fragen sich gar, ob der Beruf mehr beinhaltet als Kaffee kochen und Termine vereinbaren. Dabei ist der Job durchaus anspruchsvoll – und auch das Gehalt* kann sich sehen lassen.

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Was macht eine Assistentin oder Assistent der Geschäftsführung?

Die Assistenz der Geschäftsführung erwartet ein abwechslungsreicher Job, der viel Verantwortung mit sich bringt. Ihre Hauptaufgabe liegt dabei, die Unternehmensleitung tatkräftig zu unterstützen. Neben klassischen Sekretärs-Aufgaben wie Terminplanung, Korrespondenzen oder Organisation beschafft die Assistenz Informationsmaterial und erstellt Analysen, welche der Unternehmensleitung als Grundlage für Entscheidungen dient. Gleichzeitig fungiert die Stelle in vielen Unternehmen als Bindeglied zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern.

Zu den Aufgaben einer Assistentin oder eines Assistenten der Geschäftsführung gehört etwa:

Eine Sekretärin telefoniert am Schreibtisch. Als Assistenz der Geschäftsführung ist ein ordentliches Gehalt drin.
Verantwortungsvoller Job: Als Assistenz der Geschäftsführung ist ein ordentliches Gehalt drin. © Westend61/Imago

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Welche Ausbildung braucht eine Assistenz der Geschäftsführung?

Tatsächlich gibt es für den Beruf als Assistenz der Geschäftsführung keinen konkreten Karriereweg. Bewerber mit einer kaufmännischen oder einer juristischen Ausbildung haben jedoch gute Chancen auf den Job, wie das Berufsausbildungsportal aubi-plus.de berichtet. Aber auch ein Studium in den genannten Bereichen, etwa in Betriebswirtschaftslehre, schafft eine gute Voraussetzung für den Job. Nach dem Studium ist es jedoch essentiell, zunächst Praxiserfahrung zu sammeln, etwa im Projektmanagement. Eine Weiterbildung zur Assistenz der Geschäftsführung ist ebenso denkbar.

Jobangebote für dieses Berufsbild gibt es in ganz Deutschland, vor allem in großen Städten wie Köln, München oder Berlin. Um die anspruchsvolle Assistentenstelle zu meistern, sollten Interessenten vor allem gut organisiert arbeiten, sehr gut kommunizieren, eine Affinität zu Zahlen mitbringen und auch in stressigen Zeiten kühlen Kopf bewahren. Gute Fremdsprachenkenntnisse, vor allem in Englisch, sind in vielen Unternehmen ein Muss.

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Gehalt: Was verdient man als Assistenz der Geschäftsführung?

Wie viel Gehalt man als Assistentin oder Assistent der Geschäftsführung verdient, hängt von der Qualifikation, der Berufserfahrung, der Branche und dem Standort sowie der Größe des Unternehmens ab. Während etwa die meisten Beschäftigten in München mit einem Jahresgehalt zwischen 41.500 und 61.700 Euro brutto rechnen können (gemessen an einer 40-Stunden-Woche), sind in Berlin Bruttogehälter von meist 31.100 bis 52.800 Euro drin.

Im landesweiten Durchschnitt verdient die Assistenz der Geschäftsführung in Deutschland rund 41.200 Euro brutto im Jahr, das sind etwa 3.400 Euro pro Monat. So hoch ist übrigens allgemein das Durchschnittsgehalt in der Bundesrepublik. Das Anfangsgehalt für Berufseinsteiger in diesem Job liegt deutlich darunter. Im Schnitt sind in den ersten drei Berufsjahren etwa 35.000 Euro im Jahr zu erwarten. (Quelle: Gehaltsvergleich.com, Gehalt.de; Stand 2021). (as)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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