Ungewöhnlicher Aushang

McDonald‘s-Filiale muss schließen – der angebliche Grund macht Kunden sauer: „Wie Sch... behandelt“

Eine Filiale der Fast-Food-Kette McDonald‘s muss schließen. In einem Aushang informiert ein Mitarbeiter die Kunden über den angeblichen Grund – und wählt dafür unmissverständliche Worte.

Wenn ein Fast-Fodd-Lokal wie McDonald‘s* seine Pforten schließt, kann es dafür mehrere Gründe geben: Die Geschäfte laufen schlecht, das Gesundheitsamt stellt Mängel fest oder eine weltweite Pandemie zwingt den Betreiber zur Geschäftsaufgabe. In diesem Fall traf jedoch keines davon zu. Vielmehr hatte ein Mitarbeiter scheinbar die Nase gestrichen voll, wie ein Post auf Twitter eindrucksvoll zeigt.

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Twitter: McDonald‘s-Mitarbeiter lässt seinem Frust in Aushang freien Lauf

Was war geschehen? Vor einer US-Filiale des Fastfood-Riesen informierte ein McDonald‘s Mitarbeiter einer US-Filiale seine Kunden darüber, dass die Filiale leider schließen muss. Über den angeblichen Grund schweigt er sich nicht lange aus und bringt ihn sogleich unmissverständlich auf den Punkt: „Wir haben geschlossen, weil ich kündige und ich hasse diesen Job.“ War die Filiale tatsächlich so unterbesetzt, dass die Kündigung dieses einen Mitarbeiters die ganze Schicht, wenn nicht sogar den Betrieb des Restaurants, zu Fall brachte?

Ob der Aushang tatsächlich von einem echten Mitarbeiter stammt oder von einem Scherzbold, wissen wir nicht. Das Foto dieser ungewöhnlichen Botschaft landete jedenfalls auf Twitter, wo sogleich eine hitzige Botschaft um die Arbeitsbedingungen der FastFood- und Dienstleistungs-Branche in den USA unter den geschockten Kunden entbrannte: „Gut für sie“, zeigt eine Nutzerin Verständnis, „Ich habe 5 Jahre lang bei einem [McDonald‘s] gearbeitet und es war furchtbar. Sogar die Manager werden wie Scheiße behandelt und nicht einmal so viel mehr bezahlt als ein Angestellter auf Einstiegsebene (bei Franchises hauptsächlich).“

McDonald‘s-Kunden zeigen Verständnis und sind sauer über Arbeitsbedingungen

Andere Twitter-User sehen auch bei den Kunden die Schuld, wenn Mitarbeiter einfach frustriert ihren Job an den Nagel hängen: „Kunden behandeln Fast-Food-Mitarbeiter wie Dreck.“, poltert ein Nutzer. „Die Firma zahlt ihnen wenig bis nichts und dann müssen sie sich mit einem 50-Jährigen herumschlagen, der sie für Dinge beschimpft, für die sie nichts können. Das wundert mich nicht. Ich bin auch stolz auf sie.“ Der Post bewegte so viele Menschen, dass er sich in Windeseile auf Twitter verbreitete. Innerhalb von nur zwei Tagen likten mehr als 204.000 Menschen das Bild des McDonald‘s-Aushangs. (Stand: 17. Juni 2021).

Über Beiträge in den sozialen Netzwerken oder Medien erhalten Kunden immer wieder Einblicke in die Arbeitsbedingungen von Fastfood-Mitarbeitern. So verrieten etwa amerikanische McDonald‘s-Mitarbeiter in einem früheren Beitrag, welche Horror-Geschichten sie bei der Arbeit schon erlebt haben wollen(as)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema: Bewerbung von McDonald‘s abgelehnt – Mann schmiedet durchgeknallten Plan, um sich zu rächen.

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Rubriklistenbild: © Twitter/@GreatApeDad (Screenshot)

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