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Studie: So viele Beschäftigte könnten von einem Zwölf-Euro-Mindestlohn profitieren

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Von: Anne Hund

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Derzeit liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 9,60 Euro pro Stunde. Von einer Erhöhung würden Millionen Beschäftigte laut der Studie profitieren. © Daniel Karmann/dpa/Illustration

Die angestrebte Ampelkoalition peilt an, den Mindestlohn auf zwölf Euro zu erhöhen. Für Millionen Beschäftigte in manchen Berufsgruppen wäre es eine merkliche Lohnsteigerung.

Von einem Zwölf-Euro-Mindestlohn, den die angestrebte Ampelkoalition im Bund anpeilt, könnten einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung zufolge Millionen Bundesbürger profitieren. „Beschäftigte in etwa 8,6 Millionen Arbeitsverhältnissen verdienen aktuell weniger als 12 Euro brutto pro Stunde“, teilte die Stiftung zu der Analyse mit. Es gehe um 7,3 Millionen Hauptjobs und 1,3 Millionen Nebenjobs, berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) zu den Details. Niedriglohn-Jobs* gibt es demnach vor allem in der Gebäudebetreuung, in der Gastronomie und im Einzelhandel.

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Studie: Zwölf-Euro-Mindestlohn würde Millionen Beschäftigten helfen

Unter den Betroffenen sind laut der Studie zudem viele Frauen: „Etwa zwei Drittel der gut achteinhalb Millionen Menschen, die dementsprechend direkt von einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro profitieren würden, sind Frauen“, heißt es weiter in der Mitteilung der Hans-Böckler-Stiftung vom 28. Oktober.

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Derzeit liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 9,60 Euro pro Stunde. Nach ihren Sondierungsgesprächen hatten SPD, Grüne und FDP Mitte Oktober in einem gemeinsamen Papier verlautbaren lassen, dass sie das Minimum auf zwölf Euro anheben wollen. Sollte es zur Koalition kommen, dürfte dieser Plan zügig umgesetzt werden, berichtete dpa. Mehr über die Studie der Hans-Böckler-Stiftung erfahren Interessierte hier. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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