Häufige Fallen

Diese Phrasen sollten Sie im Job vermeiden - sie entlarven Sie in Sekundenschnelle

So manche Floskel sollten Sie im Job besser weglassen.
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So manche Floskel sollten Sie im Job besser weglassen.

Manche Redewendungen und Floskeln sollten Sie besser sofort aus Ihrem Wortschatz streichen. Sie könnten Ihnen in der Arbeit schaden.

Verwenden Sie manche Sätze aus Gewohnheit, obwohl sie streng genommen so nicht stimmen? Achten Sie mal darauf. Denn gerade in der Arbeit könnten Sie mit solchen typischen Phrasen unangenehm auffallen - weil ihre Vorgesetzten*, Kollegen oder Mitmenschen Wert auf korrekte Sprache legen.

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Karriere-Berater sagen: Durch solche Redewendungen könnten Sie im Job oder in einem Bewerbungsgespräch leider unprofessionell wirken - wenn Sie etwa vor Kollegen oder Kunden etwas für die Arbeit präsentieren. Eine häufige Fehlerquelle - sie stehen mit dem Problem nicht alleine da. Diese Phrasen sollten Sie am besten sofort aus Ihrem Büro-Wortschatz streichen:

Sieben Phrasen und Redewendungen, die Sie in der Arbeit besser vermeiden sollten:

  • 1. „Das macht natürlich Sinn“: Nein, macht es nicht. Denn richtig muss es heißen: „Es ergibt Sinn.“ Achten Sie mal darauf, wie oft Sie es trotzdem falsch sagen. Sie sind damit wahrlich nicht allein.
  • 2. „Meines Wissens nach“: Auch diesen (falschen) Satz hört man nicht gerade selten. Korrekt heißt es: „Meiner Einschätzung nach“. Nach dem Genitiv folgt unterdessen nicht das Wörtchen „nach“.
  • 3. Auch mit den „AGBs“ ist es so eine Sache: Streng genommen - und korrekterweise - handelt es sich um die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Das „s“ also einfach beim nächsten Mal streichen.
  • 4. „Habe ich auf dem Schirm“: Auch auf diese Floskel können Sie im Büro gut und gern verzichten. Sie könnten stattdessen sagen, dass Sie diese Aufgabe nicht vergessen oder sich gemerkt haben. Tipp: Werden Sie insgesamt konkreter mit Ihren Äußerungen - das lässt sie im Job ohne große Mühe gleich wesentlich professioneller wirken.
  • 5.. „Das wäre am optimalsten“: Die Steigerung von „optimal“ macht keinen Sinn. Ein Grammatikfehler, der nicht wirklich schlimm ist. Mit solchen kleinen Fehlern könnten Sie im Job trotzdem unangenehm auffallen.
  • 6. „Ich bin ein Teamplayer“: Auch solche Floskeln sollten Sie (zum Beispiel in einem Bewerbungsgespräch) besser vermeiden, rät das Portal Karrierbibel.de. Sagen Sie stattdessen einfach, dass Sie gerne im Team arbeiten oder besonderen Wert auf die Arbeit mit Kollegen legen. Damit ist alles gesagt und Sie erklären präzise, was Sie meinen.
  • 7. „Mein Wissen ist auf dem neuesten Stand“: Auch solche Standard-Sätze sollten Sie den Experten zufolge im Job vermeiden. Sie können es bestimmt noch präziser beschreiben. Seien Sie einfach ein bisschen kreativ.

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Bestimmt fallen Ihnen noch weitere Beispiele ein, wenn Sie sich bewusst machen, welche (falschen) Formulierungen Sie (manchmal) selbst verwenden. Tipp: Sie müssen es mit dem Korrektsein ja nicht sofort und an jeder Stelle übertreiben. Lassen Sie die Floskeln in der Arbeit jedoch einfach mal weg - und Sie werden merken, wie Ihre Sprache dadurch prompt gepflegter wirkt. (ahu) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

Video: Nach diesen Fehlern ist das Vorstellungsgespräch gelaufen

Quellen: Karrierbibel.de; Brigitte.de

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
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