Müdigkeitsattacken und ihre Ursachen

Zumeist gibt es einen plausiblen und verständlichen Grund für Müdigkeitsattacken: zu wenig Schlaf. Doch nicht nur zu kurze oder unruhige Nächte verursachen tagsüber Müdigkeit.

Auch nach einer ruhigen Nacht treten tagsüber Phasen auf, in denen Betroffene unter einem verlangsamten Denkvermögen oder einem schweren Druck auf den Augen leiden. 

Typische Situationen für Müdigkeitsattacken 

Unter diesen Umständen ist das sogenannte Mittagstief eine häufige Ursache. Längere Aufenthalte in schlecht gelüfteten Räumen, zu wenig Trinken oder Essen rufen ebenfalls Ermüdungserscheinungen hervor. Wer sich zu viel Ruhe gönnt, muss ebenso wie Stressgeplagte mit Müdigkeitsattacken rechnen. Doch es gibt noch viele andere Gründe, die dieses unangenehme Gefühl hervorrufen können.

Effektive Muntermacher 

Normalerweise ist Müdigkeit ein Hinweis auf eine Mangelerscheinung des Körpers. Wird etwas Schlaf, Sauerstoff, Bewegung oder Flüssigkeit benötigt, tritt der bleierne Zustand ein. In anderen Fällen ist Müdigkeit ein Indiz dafür, dass sich der Körper gegen „Eindringlinge“ wie Krankheitskeime wehrt. Alle Abwehrkräfte werden benötigt. Der Körper ermüdet. In vielen Fällen ist es tatsächlich ausreichend, einige Entspannungsübungen durchzuführen oder sich etwas frische Luft zu gönnen. Wer eine kleine Erholungspause einlegt, fühlt sich danach häufig wie neu geboren. 

Was tun, wenn die Maßnahmen nicht helfen? 

Leiden Betroffene jedoch an hartnäckiger und stetiger Müdigkeit, ist dieses Symptom ein häufiges Indiz für eine ernstzunehmende physische oder psychische Erkrankung. In diesem Fall ist bei längeren Beschwerden oft eine medizinische Untersuchung in einem Schlaflabor unerlässlich. Ärztlicher Rat ist dringend gefragt, wenn die Müdigkeitsphasen nicht durch aktive wache Phasen abgelöst oder Schlaf die innere Schwere nicht lösen. Hält die Müdigkeit oft länger als gewohnt an oder tritt die Müdigkeit auch plötzlich ohne übermäßige Anstrengung ein, ist ebenfalls Behandlungsbedarf notwendig. Fällt die Leistungsfähigkeit dauerhaft deutlich ab oder stellt die Müdigkeit eine markante Belastung für den Alltag dar, ist eine Konsultation bei einem Arzt dringend empfehlenswert. 

Der Hausarzt: der richtige Ansprechpartner 

Spätestens dann, wenn andere Beschwerden wie Fieber, Atemnot oder depressive Verstimmtheit auftreten, sollten Patienten und Patientinnen einen Mediziner aufsuchen. Die erste Kontaktperson bei Müdigkeitsattacken ist der Hausarzt.

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