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Deutsches Nachbarland stuft Hamburg, Berlin und weitere Bundesländer als Risikogebiet ein

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Von: Franziska Kaindl

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Massentourismus an der Nordsee in Belgien.
Belgien stuft einige deutsche Regionen als Risikogebiet ein. © Imago

Aufgrund der steigenden Corona-Neuinfektionen in Deutschland stuft das Nachbarland Belgien nun einige Städte und Bundesländer als Risikogebiete ein.

In Deutschland ist die 7-Tage-Inzidenz in den letzten Tagen und Wochen wieder stetig angestiegen – mittlerweile liegt sie wieder bei 75,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Dabei sind die Bundesländer unterschiedlich stark betroffen. Auch Belgien reagiert nun auf die steigenden Fallzahlen in Deutschland und stuft daher einige Städte und Regionen als Corona-Risikogebiete ein*. Welche das sind und worauf Sie nun achten müssen, erfahren Sie hier.

Belgien: Deutsche Regionen werden zu Corona-Risikogebieten

Auf Grundlage des Infektionsgeschehens nimmt Belgien eine Einstufung anderer Länder und Gebiete in grüne, orange und rote Regionen vor. Die Einstufungen werden regelmäßig angepasst, sodass sie sich schnell ändern können. So sind seit Kurzem auch zahlreiche deutsche Gebiete als „rote“ Regionen eingestuft. Darunter die Bundesländer Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und das Saarland. Abgesehen davon gehören die Städte Düsseldorf, Köln, Darmstadt, Tübingen, Trier und Koblenz ebenfalls zu den „roten Regionen“. Hier finden Sie eine Übersicht aller Regionen (Stand: 30. August), die laut den belgischen Behörden als „rot“ eingestuft sind:

Andere Regionen und Bundesländer wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt oder Thüringen gehören derzeit zu den „orangen“ Regionen. Reisende aus diesen Gebieten müssen aber noch nicht mit verschärften Einreise-Regeln rechnen. Die gelten vorerst nur für Reisende aus den „roten“ Gebieten.

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Corona in Belgien: Verschärfte Regeln für Reisende aus Risikogebieten

Wer aus einem der genannten Risikogebiete nach Belgien einreist oder sich in den letzten 14 Tagen in einem aufgehalten hat, muss einen vollständigen Impfnachweis (digitales EU-Zertifikat), einen Genesesennachweis (positiver PCR-Test innerhalb der letzten 180 Tage) oder ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden ist. Ein Antigen-Schnelltest genügt nicht. Wer keinen negativen Test vorlegen kann, muss sich in Quarantäne begeben. Kinder unter 12 Jahren sowie Grenzpendler benötigen keinen Test. Eine weitere Ausnahme gilt zudem für Personen, die mit dem Auto, Bus oder Zug einreisen und sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten. Wie der ADAC informiert, müssen Urlauber, die mit einem negativen Test einreisen, ab dem 1. September zudem am 7. Tag nach der Einreise einen weiteren Test durchführen – sofern der Aufenthalt so lange dauert.

Alle Reisenden, die sich zuvor in einem „grünen“ oder „orangen“ Gebiet aufgehalten haben, müssen keinen Test vorlegen und auch nicht in Quarantäne. Dennoch gilt für alle Einreisenden die Pflicht, innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise das elektronische „Passenger Locator Form“ (PLF) auszufüllen. Bei Nichtbeachtung drohen Geldbußen von bis zu 250 Euro. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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