Corona-Regeln

Schleswig-Holstein öffnet: Nord- und Ostsee-Urlaub an Pfingsten möglich

In Modellregionen ist der Urlaub an Nord- und Ostsee bereits möglich. Bald schon will Schleswig-Holstein im ganzen Bundesland Touristen erlauben.

Von ursprünglich vier angedachten Modellregionen* haben aktuell die Schlei-Region mit Eckernförde und der Kreis Nordfriesland mit der Ferieninsel Sylt für Touristen geöffnet. Die nächste Region folgt am 8. Mai mit der inneren Lübecker Bucht*. Wer sich aber noch ein wenig länger gedulden kann und Destinationen abseits der Modellprojekte in Schleswig-Holstein im Blick hat, darf sich freuen: Die Landesregierung will ab dem 17. Mai seine Corona-Maßnahmen im ganzen Bundesland lockern. Damit werden die geltenden Regeln der Modellregionen auf das gesamte Land ausgeweitet.

Urlaub an Nordsee und Ostsee: Schleswig-Holstein will vollständig öffnen

Pünktlich vor Pfingsten dürfen Touristen anfangen, ihren Nord- oder Ostsee-Urlaub in Schleswig-Holstein zu planen. Ganz ohne Auflagen geht es allerdings nicht: So wie in den anderen Bundesländern, die bereits Lockerungen angekündigt haben, sind auch hier die Öffnungen an bestimmte Regeln geknüpft. Touristen müssen entweder geimpft sein, von einer Covid-19-Erkrankung genesen oder einen negativen Test vorlegen können, um in den Beherbergungsbetrieben in Schleswig-Holstein übernachten zu dürfen. „Voraussetzung dafür ist, dass die Zahlen weiter stabil bleiben oder sogar sinken“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) laut einem NDR-Bericht am Mittwochnachmittag in Kiel. Die 7-Tage-Inzidenz im Bundesland liegt aktuell bei 55 (Stand: 6. Mai) und ist damit bundesweit am niedrigsten.

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Nord- und Ostsee: Diese Regeln gelten nach der Öffnung in Schleswig-Holstein

Nach der Anreise müssen Touristen alle 72 Stunden einen neuen negativen Corona-Test vorlegen. Auch die Innengastronomie darf ab dem 17. Mai wieder öffnen und Gäste empfangen, die ein negatives Testergebnis nachweisen können. Es darf nicht älter als 24 Stunden sein. Zudem werden die Kontaktbeschränkungen gelockert: Bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich in Innengastronomie und bis zu zehn Personen dürfen sich dann draußen treffen – auch in der Außengastronomie. Des Weiteren sind Kultur-Modellprojekte geplant, die die „kulturelle Vielfalt im Land“ weiter ausbauen sollen, heißt es in einer Mitteilung.

Sollte die Corona-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die 100er-Grenze überschreiten, greift die bundesweite Notbremse. „Aber vor dem Hintergrund zunehmender Impfungen sind wir sehr zuversichtlich, dass wir weder im Tourismus noch im Handel erneut den Rückwärtsgang einlegen müssen“, meinte Tourismusminister Bernd Buchholz (FDP). Erkenntnisse aus den Modellprojekten würden zeigen, dass diese keine Infektionstreiber seien, was die weiteren Öffnungsschreite erst möglich mache. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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