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Corona: Beliebtes Urlaubsland lockert Einreise-Regeln – Was jetzt gilt

Normalerweise zieht es jährlich viele Urlauber an die Algarve nach Portugal. Aufgrund der Corona-Pandemie war das aber kaum möglich – das könnte sich nun ändern.

München - Portugal ist vor allem wegen der Algarve, aber auch der Hauptstadt Lissabon, bei Urlaubern beliebt. Zwischenzeitlich hatte das Land aber extrem mit der Corona-Pandemie zu kämpfen – eine Situation, die sich mittlerweile verbessert hat. Portugal zählt nun, abgesehen von der Metropolregion Lissabon und den Azoren, nicht mehr als Risikogebiet. Kürzlich lockerte die Regierung auch die Einreise-Regeln.

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Die bisherige Anforderung, einen negativen PCR-Test vorzulegen, wurde mit einem Beschluss des portugiesischen Ministerrats aufgehoben. Somit dürfen Urlauber ab sofort auch mit gültigen Antigen-Schnelltests nach Portugal einreisen. Der darf beim Check-in in der Heimat nicht älter als 24 Stunden sein. Die Einreise mit dem PCR-Test ist ebenfalls weiterhin erlaubt – er darf nicht älter als 72 Stunden sein. Für Einreisende aus Deutschland gibt es keine Quarantänevorschriften. Wer über den Luftweg nach Portugal kommt, muss aber eine elektronische Reiseanmeldung – die Passenger Location Card – vornehmen. Zudem wird bei allen Flugreisenden die Körpertemperatur gemessen.

Portugal hat seine Einreise-Regeln gelockert.

Abgesehen davon dürfen sich Portugal-Reisende darüber freuen, dass das Land größtenteils nicht mehr als Risikogebiet eingestuft ist. Damit entfällt bei der Rückkehr nach Deutschland die Meldepflicht. Einen negativen Test braucht es aber dennoch, wenn die Reisenden mit dem Flugzeug einreisen und keinen Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung haben.

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Zu beachten ist außerdem, dass die autonomen Regionen Madeira und die Azoren eigene Corona-Maßnahmen festgelegt haben. Wer nach Madeira will, muss zum Beispiel ein spezielles Online-Formular für Madeira ausfüllen und einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Ausnahmen von der Testpflicht bestehen für Geimpfte und Genesene.

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Für die Azoren gilt ebenfalls die Pflicht, 72 Stunden vor dem Abflug einen Fragebogen auszufüllen, aus dem ein Barcode generiert wird. Bei der Einreise mit dem Flugzeug ist zudem ein negativer PCR-Test nötig, der nicht älter als 72 Stunden ist. Für Geimpfte und Genesene gibt es derzeit keine Ausnahmen von der Testpflicht – nur für Kinder unter zwölf Jahren. Bei einem längeren Aufenthalt sind sowohl am sechsten als auch am zwölften Tag nach der Einreise weitere Corona-Tests erforderlich. Da die Azoren noch als Risikogebiet gelten, unterliegen Sie bei der Rückkehr nach Deutschland der Melde- und der Testpflicht. (fk)

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