Öffnungsplan

Urlaub 2021: Italien lockert die Corona-Regeln – Reisen mit „grünem Pass“ möglich

Urlaub 2021 in Italien? Das Land hat seine Corona-Regeln gelockert. Bars und Restaurants können zum Teil wieder öffnen, das Reisen ist mit dem „grünen Pass“ erlaubt.

Hamm – Nach über einem Jahr Corona-Pandemie sehnen sich die Menschen nach Normalität - nach Besuchen im Restaurant, einem Abend mit Freunden im Garten und vor allem nach Urlaub 2021. Während die Bundesregierung aktuell noch dringend von unnötigen Reisen ins Ausland abrät, hat Italien einen Öffnungsplan vorgelegt. Der sieht unter anderem auch Lockerungen der Corona-Regeln im Tourismus vor. (News zum Coronavirus)

LandItalien
PräsidentSergio Mattarella
HauptstadtRom
Einwohner60,36 Millionen (2019)

Urlaub 2021: Italien lockert Corona-Regeln - Gelbe Zonen dürfen schrittweise öffnen

In Italien öffnen wieder Restaurants und Bars, auch Open-Air-Theater und -Konzerte sowie Freiluftkinos sind möglich. Die Lockerungen in Gastronomie und Kulturbereich gelten in den sogenannten Gelben Zonen mit einem moderaten Infektionsgeschehen. Dazu zählen ab Montag (26. April) insgesamt 15 Regionen, darunter die Lombardei mit der Metropole Mailand, Latium mit der Hauptstadt Rom, die Autonome Provinz Bozen-Südtirol und die Urlaubsregion Toskana.

Die Regierung hält aber weiterhin an der Ausgangssperre im Land fest. So müssen Italiener weiterhin von 22 Uhr bis 5 Uhr zuhause bleiben. Die Ausgangsbeschränkung gilt schon seit über vier Monaten.

Urlaub 2021: Italien lockert Corona-Regeln - Reisen mit „grünem Pass“ erlaubt

Wie die Tagesschau berichtet, soll ab dem 26. April mit einem „grünen Pass“ auch das Reisen in Italien wieder möglich sein. Diesen Pass sollen alle erhalten, die schon vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, einen höchstens 48 Stunden alten Corona-Test vorweisen können oder schon eine Covid-Erkrankung überstanden haben.

Auch Impfbescheinigungen aus anderen EU-Staaten sollen demnach anerkannt werden. Auch die EU plant nämlich einen „Grünen Pass“ für das internationale Reisen. Mit diesem könnte man dann wieder in Italien Urlaub machen.

Italien arbeitet mit Risikozonen (rot, orange, gelb, weiß), in denen abgestufte Maßnahmen gelten. So ist beispielsweise die Ein- und Ausreise bei Roten Zonen grundsätzlich verboten, auch in Orangen Zonen sollen die Menschen ihre Orte nicht verlassen. Mit dem „Grünen Pass“ soll man aber auch in Orange und Rote Zonen fahren dürfen*, berichtet auch merkur.de*.

Urlaub 2021: Italien lockert Corona-Maßnahmen - Inseln sollen „covidfrei“ werden

Italiens Tourismusminister Massimo Garavaglia hatte laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) Anfang April in einem Interview angekündigt, man wolle Ausländer ab Sommer einen Urlaub auf „covidfreien Inseln“ anbieten.

Wie österreichische Medien berichteten, ist der Plan der Regierung in Italien, die Bevölkerung auf den Inseln komplett durchzuimpfen - und Sardinien, Capri, Ischia, Elba und Co. vom Coronavirus zu befreien. Die Bewohner der italienischen Inseln sollen das Vakzin von Johnson & Johnson erhalten, von dem eine einzige Dosis zur Immunisierung genügt.

Dem Bericht zufolge müssen Touristen zudem bei Ankunft einen negativen Test nachweisen können – damit die Inseln durch Touristen keine neuen Corona-Ausbrüche erleben.

Urlaub 2021: Italien lockert Corona-Maßnahmen - Land ist noch Risikogebiet

Das Auswärtige Amt warnt aufgrund hoher Infektionszahlen vor einer Reise nach Italien. Beim Robert-Koch-Institut (RKI) steht das Land noch auf der Liste der Risikogebiete. Bei der Rückreise gilt die Test- und Quarantänepflicht. Für Geimpfte könnte dies bald wegfallen - Bund und Länder beraten beim Impfgipfel über Lockerungen.

Die 7-Tage-Inzidenz in Italien lag zuletzt bei 157. Laut Gesundheitsexperten sind die Patientenzahlen auf den Intensivstationen hoch, das Land befinde sich aber in einer abklingenden Phase der Pandemie.

Auch Österreich möchte ab Mitte Mai umfangreiche Öffnungsschritte vornehmen - das kommt auch Urlaubern aus Deutschland zugute. - *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Cecilia Fabiano/dpa/LaPresse via ZUMA Press

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