Vom Körbchen zur Höhle: Die Katze an Transportbox gewöhnen

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Der Aufenthalt in einer geschlossenen Box ist für viele Katzen eigentlich kein Problem. Dunkle Höhlen mögen sie sogar. Foto: Soeren Stache

Geht es zum Tierarzt, müssen Katzen in eine Transportbox. Das missfällt jedoch den allermeisten Vierbeinern. Katzenfreunde sollten ihre Tier deshalb langsam an den Kasten gewöhnen. Wie das am besten geht, verrät die Aktion Tier.

Berlin (dpa/tmn) - Der Gang zum Tierarzt ist für viele Katzenbesitzer eine Tortur. Denn oft will das Tier so gar nicht in die Transportbox - und steckt es einmal darin, macht es Randale.

Um das zu verhindern, können Katzenfreunde ihr Haustier langsam an die Transportbox gewöhnen, rät der Verein Aktion Tier. Am besten geht das mit einer teilbaren Box: Den unteren Teil sollten Katzenbesitzer dann wie ein Körbchen in die Wohnung stellen und mit einer Decke oder einem Spielzeug einladend gestalten.

So lernt die Katze die Box als gemütlichen Ort kennen und verbindet sie nicht nur mit dem unangenehmen Besuch beim Tierarzt. Hat sich das Tier einmal an die untere Hälfte gewöhnt, können Besitzer dann probeweise den oberen Teil aufsetzen. Klappt auch das, lässt sich im nächsten Schritt auch die Tür schließen.

Denn der Aufenthalt in einer geschlossenen Box ist für viele Katzen eigentlich kein Problem, so die Experten von Aktion Tier. Dunkle Höhlen mögen sie sogar. Um diesen Eindruck noch zu verstärken, können Katzenbesitzer die Transportbox auf dem Weg zum Tierarzt mit einer Decke abdunkeln. So dringen keine Eindrücke von außen herein, die das Tier verängstigen können.

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