Winterschlussverkauf: wichtige Tipps für Ihre Schnäppchenjagd!

Winterschlussverkauf - obwohl offiziell abgeschafft, gibt es ihn dennoch! Foto: Pixabay/Stux

Wenn Sie bei unserer Headline gestutzt haben, trügt Sie Ihr Gefühl nicht: Offiziell gibt es keinen Winterschlussverkauf (WSV) mehr, er ist jedenfalls nicht mehr reglementiert.

Verboten ist er keinesfalls, vielmehr wurden im Jahr 2004 in Deutschland die §§ 7, 8 UWG aufgehoben, die zum Wettbewerbsrecht gehören und die bis dato auf penible Weise vorgeschrieben hatten, was in einen Sommer- und Winterschlussverkauf zu welchen Preisen und Rabatten hineindarf. Nun darf jeder Händler alles rabattieren, und genau das passiert - und zwar auch wieder zu den üblichen Wochen des Jahres, in denen schon immer der Winterschlussverkauf stattgefunden hatte.

Winterschlussverkauf: Was können Sie erwarten?

Der stationäre Handel bewirbt seit Mitte Februar wieder den Winterschlussverkauf und lockt mit hohen Rabatten. Diese betreffen nun nicht mehr (wie bis 2003) nur saisonabhängige Ware, also etwa Mode und Schuhe, sondern alles Mögliche von Sportartikeln über Möbel bis hin zur Elektronik. Auf den großen Schildern mit dem Aufdruck “Sale” pranken nun große Prozentzahlen, die Schnäppchen um 50 - 80 % versprechen, doch das ist längst nicht immer realistisch. Drei wichtige Tipps sollen Verbrauchern bei der erfolgreichen Schnäppchenjagd helfen:

Vergleichen Sie gut: Die angegebene Ersparnis stimmt oft nicht!

Händler haben nämlich in Wahrheit nichts zu verschenken. Realistische Rabatte bewegen sich in Regionen zwischen 10 und 30 Prozent. Wenn ein Händler 50 bis 70 Prozent Rabatt verspricht, bezieht sich dieser meist auf den unverbindlichen Verkaufspreis (UVP). Doch es gab zuvor schon Preisnachlässe des Händlers. Online-Preisvergleichsseiten liefern hierzu eine wertvolle Hilfestellung, am PC oder Smartphone können Verbraucher aufgrund dieser Informationen die Angebote realistisch einschätzen.

Umtauschrecht klären: Verbraucher sollten beachten, dass es im stationären Handel kein generelles Recht gibt, Waren umzutauschen. 

Händler können diese Möglichkeit aus eigener Kulanz anbieten, sie können freilich auch ganz bestimmte Waren vom Umtausch ausschließen. Oft sind das reduzierte Waren im WSV. Diese sollen aus den Lagern abverkauft werden, der Händler braucht Platz für die kommenden Frühlings- und Sommerkollektionen. Unentschlossene Käuferinnen und Käufer müssen daher vor ihrem Kauf sichergehen, dass es ein Umtauschrecht gibt. In Onlineshops entfällt dieser Umstand: Hier haben Kunden immer ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Das betrifft selbstverständlich auch reduzierte Ware im Schlussverkauf.

Kombinieren: Der Winterschlussverkauf wird im Online-Handel mit Gutscheinen noch viel günstiger! 

Auch im Online-Geschäft gibt es einen WSW, jedoch kommen hier gigantische Einsparmöglichkeiten hinzu. Eine davon bieten die Gutscheincoupons auf Gutscheinlike.de. Verbraucher können nach Gutscheinen gezielt suchen und die kostenlosen Rabattcodes dann beim Kauf von reduzierten Artikeln zusätzlich einlösen. So wird zweimal gespart!

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare