Saatgut-Verpackungen gut studieren

F1-Hybrid und samenfest: So helfen Ihnen die Saatgut-Begriffe weiter

Zu sehen ist dunkel Muttererden, auf der links kleine Blumentöpfchen liegen, in der Mitte ist ein Blumentöpfchen aufgestellt und etwas mit Erde gefüllt, rechts liegt eine Schaufel, auf der zahlreiche Samen liegen.
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F1-Hybrid-Saatgut lässt sich nicht noch mal vermehren (Symbolbild).

Beim Kauf von Saatgut helfen oft die Bezeichnungen auf den entsprechenden Päckchen bei der Entscheidung. Die Begriffe F1-Hybrid und samenfest verraten viel über die Samen.

Hamburg – Oft reicht nicht nur die Entscheidung, welches Gemüsesaatgut oder Blumensaatgut Gärtnerinnen und Gärtner genau haben möchten. Denn wer den Weg ins Gartencenter wagt, der steht bald vor einer riesigen Auswahl an Tüten und Tütchen, die nicht nur verraten, welches Gemüse sie im Endzustand sind, sondern auch, ob sie samenfest sind oder zur F1-Generation gehören. Informationen, die Gärtnerinnen und Gärtner für sich nutzen können, wenn sie verstehen, was damit gemeint ist*, wie 24garten.de* berichtet.

Samenfest bedeutet, dass die Samen von einer Elterngeneration abstammen, die von der gleichen Sorte waren. Bei samenfesten Radieschen-Saatgut stammen die Samen also von zwei miteinander gekreuzten Radieschen. So vererbt dann die Elterngeneration ihre Eigenschaften an das neue Saatgut. War beispielsweise ein Radieschen besonders robust gegen Schädlinge, tragen die Radieschen-Samen selbige Eigenschaft in sich. Aus den daraus gezogenen Pflanzensamen lassen sich erneut Pflanzen großziehen.

Anders sieht es bei Saatgut der Generation F1, sogenannten Hybriden, aus. Die Elternpflanzen dieses Saatgutes sind Kreuzungen von Pflanzen, die nicht die gleichen Arten sind. Die Generation, die aus diesen Arten gezüchtet werden, heißt dann F1-Generation oder F1-Hybride. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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